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Französischer Fußball : Kovac drückt den Bayern die Daumen

  • Aktualisiert am

Lique 1 statt Champions-League-Finale: Niko Kovac an der Linie beim AS Monaco Bild: AFP

Bis Herbst war er Trainer des FC Bayern. Doch statt im Finale der Champions League steht Niko Kovac nun an der Linie der Ligue 1. Sein Blick zurück geht nicht im Zorn.

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          Der frühere Bayern-Trainer Niko Kovac hat sich beim Debüt mit seinem neuen Club AS Monaco trotz eines 0:2-Rückstandes einen Punkt erkämpft. Gegen Stade Reims startete der Vorjahres-Neunte am Sonntag mit einem 2:2 (1:2) in die neue Saison der Ligue 1. „Ich war überrascht und geschockt“, sagte Kovac angesichts des frühen Rückstands. „Es war nicht einfach, aber am Ende bin ich glücklich und zufrieden, weil die Reaktion meines Teams sehr gut war.“ Der 48-Jährige hatte den Klub vor wenigen Wochen übernommen. Im Herbst des vergangenen Jahres war er beim deutschen Fußball-Rekordmeister aus München, der an diesem Abend im Finale der Champions League (21 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League, im ZDF, bei Sky und Dazn) gegen Paris Saint-Germain steht, entlassen worden.

          Boulaye Dia (5. Minute) und El Bilal Touré (21.) hatten Europa-League-Teilnehmer Reims zunächst in Führung geschossen, ehe Axel Disasi (45.+2) und Benoit Badiashile (55.) ausglichen. Monaco hatte seit der bislang letzten Meisterschaft 2017 mehrmals den Trainer gewechselt, zuletzt jedoch meist enttäuscht. Kovac soll den Club von der Côte d’Azur wieder zurück in die Champions League führen.

          Die Saison in der Ligue 1 hatte am Freitag nach 166 Tagen Pause wegen der Corona-Pause begonnen. Nach dem Ausbruch der Pandemie war die Liga im Frühjahr abgebrochen und Paris Saint-Germain zum Meister erklärt worden. Wegen einiger Corona-Fälle musste die ursprünglich als Eröffnungsspiel vorgesehene Partie zwischen Olympique Marseille und AS Saint-Etienne verlegt werden.

          Seinem früheren Klub FC Bayern drückt Kovac am Sonntagabend im Finale der Champions League gegen PSG die Daumen. „Wenn Sie mich fragen, wen ich unterstütze - das ist klar. Bayern München“, sagte der 48-Jährige vor seiner Partie gegen Reims mit Blick auf das Endspiel. „Es gibt keinen Favoriten, beide Teams sind in sehr, sehr guter Verfassung.“ Als Champions-League-Sieger werde er sich im Fall eines Bayern-Erfolges nicht fühlen, sagte Kovac, der die Münchner bis Anfang November trainiert hatte: „Nein, ich bin jetzt hier“, sagte er.

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