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Frankfurt : Eintracht hat einen neuen Trainer: Armin Veh

Armin Veh, hier noch als Trainer des HSV Bild: dpa

Eintracht Frankfurt hat einen neuen Trainer: Armin Veh wird neuer Trainer des in die Zweite Liga abgestiegenen Traditionsvereins. Veh arbeitete zuletzt beim Hamburger SV.

          Armin Veh soll Eintracht Frankfurt wieder in den Kreis der achtzehn besten Fußball-Mannschaften Deutschlands zurück führen. Der Fünfzigjährige wird an diesem Dienstagvormittag von dem in die Zweite Bundesliga abgestiegenen Klub als neuer Trainer vorgestellt, wie am späten Montagabend aus Führungskreisen der Eintracht bestätigt wurde. Er erhält einen Einjahresvertrag. Bereits im Laufe des Tages hatte sich angedeutet, dass der Verein bei seiner angestrebten „Mission Wiederaufstieg“ eine so genannte „große Lösung“ favorisierte und die zuletzt ebenfalls aussichtsreich gehandelten Kandidaten Franco Foda (Sturm Graz) und Friedhelm Funkel (VfL Bochum) damit aus dem Rennen waren.

          Nach Einschätzung von Sportdirektor Bruno Hübner und Vorstandschef Heribert Bruchhagen, die bei der Suche nach einem Coach in den vergangenen sechs Tagen gemeinschaftlich vorgegangen sein sollen, handelt es sich bei Veh um eine Idealbesetzung für den vakanten Posten: Er besitzt in der Branche einen Ruf als Förderer junger Spieler, verfügt über ein Netzwerk in Deutschland und kennt sich auch in den Niederungen der zweiten Liga durchaus aus. Veh arbeitete zuletzt, bis zu seiner Entlassung Mitte März, für ein Dreivierteljahr beim Hamburger SV, ehe er von einer Ausstiegsklausel in diesem Sommer Gebrauch machte und im Anschluss an eine 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern München von den Hanseaten freigestellt wurde.

          Mittwoch nimmt Veh offiziell seine Arbeit auf

          Davor stand er unter anderem für ein halbes Jahr beim VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart (2006 bis 2008) unter Vertrag, den er 2007 zur deutschen Meisterschaft führte. Außerdem leitete er den FC Augsburg (1990 bis 1995 sowie 2003 bis 2004), Greuther Fürth (1996 bis 1997), SSV Reutlingen (1998 bis 2001) sowie den FC Hansa Rostock (2002 bis 2003) an. Veh folgt auf den glücklosen Christoph Daum, der im Frühjahr als Feuerwehrmann in höchster Not verpflichtet worden war, mit sieben Spielen ohne Sieg den vierten Abstieg der Hessen aber nicht verhindern konnte. Offiziell wird Veh am Mittwoch, den 8. Juni, seine Arbeit mit dem ersten Mannschaftstraining aufnehmen, der Punktspielstart in die kommende Saison steht Mitte Juli an.

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