https://www.faz.net/-gtl-9lj1p

Pokalkracher gegen Bayern : „Es gibt bedeutsamere Berufe als Fußballtrainer oder Fußballspieler“

Ein Mann mit klarer Linie: Heidenheim-Trainer Frank Schmidt Bild: Picture-Alliance

Frank Schmidt trainiert den 1. FC Heidenheim seit 2007 und führte seinen Heimatklub von der Oberliga bis in die zweite Bundesliga. Vor dem Auftritt gegen Bayern München im DFB-Pokal gibt er ein bemerkenswertes Interview.

          6 Min.

          Macht es Sie stolz, der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball zu sein?

          DFB-Pokal
          Jan Ehrhardt
          Sportredakteur.

          Stolz ist der falsche Begriff. Aber es ist eine Bestätigung. Wenn andere Mannschaften zu uns kommen, sagen sie häufig: ‚Gegen die Heidenheimer ist es unangenehm zu spielen. Die haben eine sehr gute Mentalität.’ Aber natürlich kann man „Mentalität“ nicht kaufen. Die muss man über die Jahre entwickeln. Hier in Heidenheim herrscht eine besondere Form von familiärem Umgang, die professionelles Arbeiten nicht ausschließt. Diese Kombination gibt es in dieser Art und Weise wahrscheinlich kein zweites Mal im deutschen Profifußball. Wir haben eine Nische gefunden.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Deutschland knapp vor EM-Aus : Mit dem Schrecken davongekommen

          Die DFB-Elf entgeht so gerade dem nächsten Debakel. Nach dem Einzug ins Achtelfinale steht fest: Dort wartet England als nächster Gegner. Und die Deutschen werden sich nicht mehr als Favorit fühlen können.
          Der Berliner Erzbischof Heiner Koch am 29. Januar bei der Vorstellung des Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum Berlin

          Missbrauch im Erzbistum Berlin : Ein Erzbischof ringt um Worte

          Die Beschäftigung mit dem Trauma sexualisierter Gewalt höre nie auf, berichtet ein Opfer. Sie müsse sich dafür rechtfertigen, für die Kirche zu arbeiten, berichtet eine Seelsorgerin. Eine Anhörung in Berlin erschüttert Erzbischof Koch.