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Financial Fair Play : PSG erfüllt offenbar Uefa-Vorgaben

  • Aktualisiert am

Thomas Tuchel: Ab dem 1.7.2018 neuer Trainer bei PSG Bild: EPA

Glück für Thomas Tuchel und seinen neuen Verein Paris St. Germain. Der Klub hat durch drei Verkäufe wohl eine Strafe der Uefa vermieden.

          Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain von Trainer Thomas Tuchel hat die Uefa-Vorgaben zur Erfüllung des Financial Fair Play nach Medienberichten wohl erfüllt. Spanische und französische Medien berichteten, der entscheidende Transfer von Linksverteidiger Yuri Berchiche zu Athletic Bilbao sei praktisch perfekt. Der spanische Verein werde für den 28 Jahre alten Spanier zwischen 23 und 25 Millionen Euro zahlen, schrieb die Fachzeitschrift „Sofoot“ in der Onlineausgabe.

          Bis zum Samstag musste der neue Klub von Tuchel, bei dem auch die deutschen WM-Teilnehmer Kevin Trapp und Julian Draxler unter Vertrag stehen, zusätzliche Einnahmen von insgesamt zwischen 40 und 60 Millionen Euro vorweisen, um die FFP-Regeln zu erfüllen und so eine Strafe des europäischen Verbandes und womöglich sogar den Ausschluss von der nächsten Champions League zu umgehen.

          Für die ersten Einnahmen hatten in den vergangenen Wochen bereits der Abgang von Odsonne Edouard zu Celtic Glasgow für rund zehn Millionen Euro sowie der Wechsel von Javier Pastore zur AS Rom für rund 24 Millionen gesorgt.

          Die Uefa-Finanzbehörde ICFC hatte die katarischen PSG-Club-Besitzer am 20. April zum Rapport bestellt. Nach Medienberichten muss PSG bis zum 30. Juni 2019 Netto-Einnahmen von insgesamt rund 150 Millionen Euro vorweisen. Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. PSG sorgte vor allem im vorigen Sommer mit den Rekord-Verpflichtungen des Brasilianers Neymar (222 Millionen/FC Barcelona) und von Kylian Mbappé (180 Millionen/AS Monaco) für Aufsehen.

          Der AC Mailand dagegen war erst am vergangenen Mittwoch wegen des Verstoßes der Regeln des Financial Fair Play verurteilt worden. Er darf die kommenden zwei Saisons nicht am internationalen Wettbewerb teilnehmen, obwohl sich der Klub für die Europa League qualifiziert hatte. Allerdings wollen die Italiener gegen das Urteil vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas gehen.

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