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Verlegung des Afrika-Cups : Freie Fahrt für die Fifa

Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura Bild: Reuters

Jüngst wurde der Afrika-Cup in den Sommer gelegt. Die Ausgabe 2021 aber findet nun doch wieder im Winter statt. Begründung: Im Sommer sei es in Kamerun sehr warm. Steckt nicht aber doch etwas anderes dahinter?

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          Im Fußball läuft es ja so: Wer keine Vorfahrt hat, nimmt sie sich eben. Bestes Beispiel: Afrika. Beziehungsweise: die Fifa. Also: die Fifa in Afrika. Seit dem vergangenen Jahr wird der afrikanische Fußball von Zürich aus durchregiert, mit Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura als Statthalterin. Jüngstes Ergebnis des Durchgriffs: Der nächste Afrika-Cup findet im Winter 2021 statt.

          Gerade erst hatte der Kontinentalverband sein wichtigstes Turnier in den Sommer verschoben, da rückt es zurück in den Winter. So flexibel? Die Begründung: Im Sommer sei es in Kamerun sehr warm. Schau an. Eine erste Internetrecherche ergibt: stimmt. Aber: Im Winter ist es in der Hauptstadt Yaoundé im Schnitt noch wärmer. Und vergangenen Sommer wurde von Mitte Juni bis Mitte Juli in Ägypten gekickt.

          Auch nicht gerade nasskalt. Eher nassforsch, die Nummer. Im Sommer 2021 lässt die Fifa selbst groß aufspielen, bei der auf 24 Mannschaften aufgepumpten Klub-Weltmeisterschaft in China. Das hätte eine hässliche Terminkollision mit den Afrikanern gegeben. Praktisch, wenn man den Verkehr selbst regeln kann. Freie Fahrt für die Fifa zum nächsten Zahltag.

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