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Özil-Debüt bei Fenerbahce : „Ein überwältigendes Gefühl“

  • Aktualisiert am

Aufsehenerregender Transfer: Mesut Özils Wechsel in die türkische Süper Lig Bild: dpa

Mesut Özils Wechsel in die türkische Süper Lig hat für viel Aufsehen gesorgt. Mit dem Sieg bei Hatayspor gelingt dem früheren deutschen Nationalspieler nun ein erfolgreiches Debüt.

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          Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sein Debüt bei seinem neuen Verein Fenerbahce Istanbul gegeben. Özil wurde am Dienstag beim Auswärtsspiel bei Hatayspor in der 76. Minute eingewechselt, und feierte nach Schlusspfiff mit seinen neuen Teamkollegen den 2:1 (1:0)-Sieg. „Ein überwältigendes Gefühl, mein Debüt für Fenerbahce gegeben zu haben“, schrieb der 32-Jährige im Anschluss bei Twitter.

          Durch den Erfolg baute Fenerbahce den Vorsprung an der Tabellenspitze zumindest vorübergehend aus. Auf einem Siegerfoto aus der Kabine, das der Club nach Spielende veröffentlichte, lacht Özil inmitten seiner Teamkollegen. „Ich gratuliere der ganzen Mannschaft - drei wichtige Punkte“, schrieb Özil. Besonders dankte er Fener-Torwart Altay Bayindir.

          Die gut 14 Minuten Einsatzzeit waren für Özil die ersten in einem Pflichtspiel seit März 2020. Ende Januar war der Weltmeister von 2014 nach siebeneinhalb Jahren beim Londoner Club FC Arsenal zu Fenerbahce gewechselt. In der Türkei unterschrieb der einstige Bundesliga-Profi bis 2024.

          Mame Thiam (26.) brachte das Team aus Istanbul in Führung, Özil klatschte höflich Applaus. In der Schlussphase wurde er für den Torschützen eingewechselt. Gut zehn Minuten später leitete er das 0:2 ein, Jean-Claude Billong (88.) traf ins eigene Tor. Aaron Boupendza (90.) konnte für Hatayspor nur noch verkürzen. Fenerbahce zeigte eine enttäuschende Leistung, Torwart Altay Bayindir hielt den Sieg mit starken Paraden fest. Und die Gäste verloren den früheren Bundesliga-Profi Luiz Gustavo, der zur Pause verletzungsbedingt raus musste.

          Das Spiel wurde Pandemie-bedingt ohne Fans ausgetragen. Und auch sonst lag über dem kleinen Atatürk-Stadion mit Tartanbahn und nur drei Tribünen für 6000 Zuschauer Regionalliga-Flair. Über der Gegentribüne hingen eine riesige türkische Fahne und eine weitere, die den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk zeigte.

          Özil und seinen Teamkollegen war bei der Ankunft im Spielort am Montag ein begeisterter Empfang bereitet worden. Schon am Flughafen warteten Dutzende euphorisierte Fans, die von der Polizei nur mit großer Mühe und unter grober Missachtung der in Pandemie-Zeiten gebotenen Abstandsregeln im Zaum gehalten werden konnten. Weitere Anhänger standen für den Mannschaftsbus mit Bengalos in Klubfarben Spalier.

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