https://www.faz.net/-gtl-9jrid

Nach Flugzeugabsturz : Geschacher um Millionen für verunglückten Sala

  • Aktualisiert am

Trauer in Nantes: Der nach Wales gewechselte Emiliano Sala starb bei einem Flugzeugabsturz. Bild: AFP

Auf dem Weg zu seinem neuen Klub nach Wales stürzt das Flugzeug von Emiliano Sala ab. Der Klub aus Frankreich möchte die Millionen-Ablösesumme dennoch haben. Doch Cardiff will derzeit nicht zahlen.

          Das Geschacher um die Ablöse für den bei einem Flugzeugabsturz getöteten Fußball-Profi Emiliano Sala zwischen Cardiff City und dem FC Nantes geht weiter. Der walisische Premier-League-Klub will nach Aussagen seines Vorsitzenden Mehmet Dalman vor einer Zahlung der vereinbarten Transfersumme von 17 Millionen Euro an den französischen Erstligaverein noch weiter den Sachverhalt und rechtliche Fragen klären.

          „Wenn wir vertraglich zur Zahlung verpflichtet sind, werden wir zahlen. Wir sind ein ehrenwerter Verein. Aber wenn wir nicht dazu verpflichtet sind – und es gibt einige Besonderheiten –, wird man von mir als Hüter der Vereinsinteressen erwarten, die Lage genauer zu betrachten. Das ist, was wir wir momentan machen“, sagte Dalman der englischen BBC.

          Sala war im Januar nach der Besiegelung seines Wechsels von Nantes nach Cardiff beim Absturz des Flugzeugs auf dem Weg von Frankreich zu seinem neuen Klub ums Leben gekommen. Schon vor der Bergung und Identifizierung des 28 Jahre alt gewordenen Argentiniers in der vergangenen Woche hatte Nantes durchblicken lassen, auf Zahlung der vollen Ablöse pochen zu wollen, sowie die Prüfung von Möglichkeiten zur Zwangseintreibung der Transfersumme und Einschaltung des Weltverbandes Fifa angekündigt.

          Dalman bestätigte nunmehr auch bereits den Eingang einer ersten Zahlungsaufforderung durch die Franzosen. „Wir sind mit dem Vorgang angesichts der außergewöhnlichen Ereignisses und der tragischen Umstände nicht einverstanden. Wir bitten einfach um Verständnis, dass noch viele Fragen beantwortet werden müssen“, sagte Cardiffs Vereinschef dazu weiter.

          Weitere Themen

          Keine Mammut-WM in Katar Video-Seite öffnen

          Nur 32 statt 48 Teams : Keine Mammut-WM in Katar

          Wie die Fifa bekannt gab werden bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar genau so viele Teams wie in den letzten Jahren antreten. Zuvor hieß es, die Anzahl an teilnehmenden Nation sollte auf 48 Mannschaften aufgestockt werden.

          Die Erfolge des Niki Lauda Video-Seite öffnen

          Tod einer Formel-1-Legende : Die Erfolge des Niki Lauda

          Der Österreicher Niki Lauda feierte in der Formel 1 große Erfolge und ließ sich auch von Unfällen und Verletzungen nicht unter kriegen. Die rote Kappe wurde zu seinem Markenzeichen. Mit 70 Jahren ist er nun im Kreis der Familie verstorben.

          Topmeldungen

          Lencke Steiner, Spitzenkandidatin der Bremer FDP für die Bremer Bürgschaftswahl, könnte einem Jamaika-Bündnis im Wege stehen.

          FDP in Bremen : Im Reich des Tschakka

          Die aus dem Fernsehen bekannte Spitzenkandidatin der Bremer FDP, Lencke Steiner, gilt als Marketingtalent, aber auch als Hindernis für eine Jamaika-Koalition – beides steht in einem Zusammenhang.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.