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Nagelsmanns größte Baustelle : Das poröse Mauerwerk des FC Bayern

  • -Aktualisiert am

Beim Bundesliga-Auftakt geschlagen: Die Bayern-Abwehr konnte Torhüter Manuel Neuer nicht ausreichend schützen. Bild: EPA

Die neuformierte Defensive bereitet den Münchnern mit ihrem neuen Trainer Julian Nagelsmann Sorgen. Die Zeit drängt – im Supercup gegen den BVB wartet die Herausforderung Erling Haaland.

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          Es sind meist traurige Momente, die zeigen, dass es Wichtigeres gibt als ein nicht gewonnenes Fußballspiel. Der FC Bayern stand still nach dem Tod von Gerd Müller. Wenn auch nur für einen Tag, weil es eben doch schnell wieder weitergeht, weitergehen muss. Julian Nagelsmann weiß um die Bedeutung des Torjägers für seinen Arbeitgeber, auch wenn der Münchner Trainer mit 34 Jahren viel zu jung ist, um Müller noch auf dem Platz erlebt zu haben und deshalb ging es vor dem Supercup an diesem Dienstag (20.30 Uhr bei Sat1 und Sky) gegen Borussia Dortmund auch kurz um die verstorbene Vereins-Ikone. Der Stürmer werde „ewig in Erinnerung bleiben, nicht nur bei den Bayern-Fans“, versprach Nagelsmann.

          Er selbst hat keine Zeit zum Innehalten, es gibt noch viel zu tun. Und er spürt, dass der Druck auf ihn wächst, auch wenn Nagelsmann versucht, diesen gewohnt eloquent wegzumoderieren. Die Wichtigkeit des ersten Sieges, den möglichen ersten Titelgewinn nach holpriger Vorbereitung (drei Niederlagen, ein Unentschieden) und dem 1:1 zum Bundesliga-Auftakt bei Borussia Mönchengladbach, wolle er zwar nicht zu hoch hängen, sagte Nagelsmann. Denn der Ausgang der Partie habe „keine Aussagekraft, wie die Saison läuft“. Aber auch für ihn sei die Situation neu. „Ich bin es von meinen vorherigen Stationen nicht gewohnt gewesen, so häufig in Folge nicht zu gewinnen.“

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