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Nach 3:3 gegen Schweiz : Bayern-Trainer Flick teilt gegen Löws Kritiker aus

  • Aktualisiert am

Steht mit dem FC Bayern vor einem Pokalduell: Trainer Hansi Flick Bild: EPA

Einst trainierte Hansi Flick gemeinsam mit Joachim Löw die deutsche Nationalmannschaft. Nun steht er mit dem FC Bayern vor einem DFB-Pokalduell und nutzt die Gelegenheit, um einige Dinge klarzustellen.

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          Hansi Flick hat Bundestrainer Joachim Löw in der aktuellen Diskussion gegen Expertenkritik verteidigt. „Ich finde das, was gerade aktuell passiert, schon sehr, sehr übertrieben. Jogi hat einen sensationellen Job gemacht als Bundestrainer“, sagte der Trainer des FC Bayern München am Mittwoch. Der langjährige Assistent von Löw, mit dem er 2014 zusammen Fußball-Weltmeister wurde, wunderte sich über einige der kritische Stimmen.

          DFB-Pokal

          Es seien manche Experten dabei, „die schon seit 25, 30 Jahren gar keinen Ball mehr an den Füßen hatten“, sagte Flick. Er erinnere sich noch an die aktive Zeit einiger Experten, die sich als Spieler über die Kritik der damaligen Experten aufgeregt hätten. „Und schwuppdiwupp, ist man selber auf der Seite und haut selber das eine oder andere Ding raus. Das tut dem deutschen Fußball und der Sache nicht unbedingt gut“, sagte der 55-Jährige.

          Nübel statt Neuer im Tor

          Das DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Düren bestreitet der FC Bayern derweil erstmals mit Alexander Nübel statt Manuel Neuer im Tor. Außer Neuer bekommen auch die anderen Nationalspieler in der Erstrunden-Partie am Donnerstag (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal sowie bei Sky und Sport1) eine Pause. Neben dem im Sommer verpflichteten Nübel sollen auch die vor anderthalb Wochen nach München gewechselten Eric Maxim Choupo-Moting (zuletzt Paris Saint Germain), Marc Roca (Espanyol Barcelona), Bouna Sarr (Olympique Marseille) und Rückkehrer Douglas Costa (Juventus Turin) erstmals für den deutschen Rekordmeister zum Einsatz kommen.

          Neuer habe für den Einsatz von Nübel „Verständnis“, sagte Flick. Außer Amateur-Zugang Tiago Dantas (Benfica Lissabon) kann der Münchner Coach gegen den Fünftligaklub reichlich neues Personal aufbieten. „Alle neuen Spieler werden auch zum Einsatz kommen und die Chance haben, sich zu zeigen“, sagte Flick zum kurz vor Transferschluss verpflichteten Quartett.

          Die im Sommer geholten Leroy Sané und Tanguy Nianzou sollen nach ihren Verletzungen behutsam wieder an die Mannschaft herangeführt werden. Der angeschlagene Chris Richards fehlt laut Flick sowohl im Pokal als auch am Samstag im Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld.

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