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Aufregung nach Fußballspiel : Nationalspieler wegen Gotteslästerung gesperrt

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Der Moment des Anstoßes: Bryan Cristante schießt ein Eigentor. Bild: EPA

Nach einem Eigentor in der italienischen Serie A kommt es zu einer kuriosen Sperre des AS-Rom-Verteidigers Bryan Cristante. Derweil dürfen sich zwei Akteure des FC Bayern in Italien über eine besondere Auszeichnung freuen.

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          Der italienische Fußball-Nationalspieler Bryan Cristante ist wegen Gotteslästerung für ein Serie-A-Spiel gesperrt worden. Der 25-Jährige vom Traditionsklub AS Rom habe am Sonntag beim FC Bologna „blasphemische Äußerungen getätigt“, teilte die Liga mit. Der genaue Wortlaut wurde nicht zitiert.

          Der Verteidiger hatte beim 5:1-Erfolg in der 23. Minute eine Hereingabe ins eigene Tornetz befördert. Die geahndete Aussage sei laut der Liga durch die Fernsehaufnahmen „ohne jeden Zweifel erkennbar und hörbar“ gewesen. Cristante fehlt den Römern damit im Heimspiel gegen den FC Turin am Donnerstag (20.45 Uhr/DAZN).

          Lewandowski freut sich

          In Italiens Fußballwelt sind Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge derweil von der Sporttageszeitung Tuttosport ausgezeichnet worden. Europas Fußballer des Jahres Lewandowski wurde als „Golden Player“ geehrt, Rummenigge als „Best European Manager“.

          „Ich freue mich sehr, mit dem ‚Golden Player Award‘ ausgezeichnet worden zu sein. Wir haben mit dem FC Bayern ein sportlich fantastisches Jahr erleben dürfen, und diese Auszeichnung ist nun der Lohn für die viele Arbeit, die wir investiert haben“, sagte Lewandowski, der bei der Wahl zum Weltfußballer neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo auf der Shortlist der besten drei Spieler des Weltverbandes Fifa steht.

          Auch Rummenigge sprach von einer großen Ehre. Die Auszeichnung spiegele „die sportliche und gleichzeitig auch die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte wider, die wir hier alle gemeinsam beim FC Bayern schreiben. Der Award gebührt nicht allein mir, sondern dem gesamten Verein mit allen handelnden Personen“, erklärte der 65-Jährige.

          Borussia Dortmunds Torjäger Erling Haaland hatte ebenfalls Grund zur Freude. Der 20-Jährige wurde bereits Ende November zum „Golden Boy“ als bester Nachwuchsspieler ernannt, am Montagabend erhielt er in Qatar seine Trophäe. Der verletzte Norweger absolviert derzeit seine Reha im Wüstenstaat und veröffentlichte über die Sozialen Medien ein Foto mit dem goldenen Ball.

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