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2:1 gegen Malmö : Wolfsburg dreht das schwache Spiel

  • Aktualisiert am

Wenigstens gewonnen: Admir Mehmedi (r.) erzielte das 2:1. Josip Brekalo freut sich mit. Bild: AFP

Ein Elfmeter-Tor für Malmö wirkt wie ein Weckruf für den einfallslosen VfL Wolfsburg. Eine beruhigende Ausgangsposition für das Rückspiel ist der knappe 2:1-Vorsprung allerdings nicht.

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          Der VfL Wolfsburg hat in der Europa League ein schwaches Heimspiel noch gedreht. Gegen den schwedischen Meisterschaftszweiten Malmö FF gewann der Fußball-Bundesligaklub sein Zwischenrunden-Hinspiel nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 (0:0).

          Europa League

          Das Elfmeter-Tor durch den früheren Leverkusener Isaac Kiese Thelin war in der 47. Minute so etwas wie ein Weckruf für den bis dahin einfallslosen VfL. Danach trafen Josip Brekalo (49.) und Admir Mehmedi (63.) am Donnerstagabend noch für die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner. Eine beruhigende Ausgangsposition für das Rückspiel ist dieser knappe Vorsprung allerdings nicht. Denn die Wolfsburger müssen sich in genau einer Woche in Malmö auf eine lautstarke Kulisse einstellen. Der Heimatklub von Zlatan Ibrahimovic wurde schon in der Volkswagen Arena von rund 4500 eigenen Fans unter den 13.801 Zuschauern unterstützt.

          Wie schon in den Europa-League-Spielen in Frankfurt und in Leverkusen wurde auch in Wolfsburg der Opfer der Gewalttat von Hanau mit einer Schweigeminute gedacht. Mit Beginn des Spiels versuchten die Gastgeber dann, gleich das Geschehen zu bestimmen. Doch die Niedersachsen taten sich lange sehr schwer, obwohl der schwedische Meisterschaftszweite zuvor mehr als zwei Monate praktisch keine Wettkampfpraxis hatte. Der VfL, bei denen Kapitän Josuha Guilavogui wegen Knieproblemen durch Yannick Gerhardt im defensiven Mittelfeld kurzfristig ersetzt werden musste, agierte gegen die robusten Schweden einfallslos. Zudem lähmten Abspielfehler immer wieder das Aufbauspiel der Wolfsburger. Gerade einmal zu einer klaren Chance kamen sie vor der Pause: Nach Pass von Xaver Schlager knallte Josip Brekalo den Ball an die Latte (38.). Von Malmö war so gut wie nichts in der Offensive zu sehen.

          Das änderte sich gleich nach der Pause. Mit seiner bis dahin ersten gefährlichen Aktion ging der schwedische Rekordmeister in Führung: Anders Christiansen köpfte im VfL-Strafraum den Ball an die Hand von Wolfsburgs Kevin Mbabu. Den Handelfmeter verwandelte Kiese Thelin (47.), der in der vergangenen Saison sich nicht bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga hatte durchsetzen können.  

          Der Gegentreffer wirkte wie ein Erweckungserlebnis für die Wolfsburger: Etwa zwei Minuten später hatte Brekalo (49.) nach Pass des eingewechselten Paulo Otavio den Ball wuchtig in Malmös Tor. Endlich fand der VfL zu seinem Schwung, auch wenn noch klare Möglichkeiten aus dem Spiel heraus fehlten. So brauchte es einen Freistoß, um das Spiel endgültig zu drehen: nach der Flanke von Maximilian Arnold war Mehmedi (63.) mit dem Kopf zur Stelle. Danach verflachte die Partie wieder. Der VfL Wolfsburg verfiel wieder zu sehr in seinen Trott der ersten Halbzeit, um seine Ausgangsposition zu verbessern.

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