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Europa-League-Playoffs : Qäbälä statt Salzburg

  • Aktualisiert am

Qäbälä feiert den Einzug in die Europa League Bild: Picture-Alliance

Der europäische Fußball ist immer für eine Sensation gut: Während sich der FC Qäbälä aus Aserbaidschan grandios für die Europa League qualifiziert, scheitert der Dosenklub aus Österreich sogar am Außenseiter aus Minsk.

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          Red Bull Salzburg hat auch die Gruppenphase der Europa League verpasst. Der Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz schied am Donnerstag nach einem 2:3 im Elfmeterschießen gegen Dinamo Minsk im Playoff-Rückspiel aus. Nach der 0:2-Hinspielniederlage in Weißrussland weckte Takumi Minamino mit seinem Tor in der 20. Minute die Hoffnungen aufs Weiterkommen. Kapitän Jonathan Soriano aus Spanien sorgte in der 58. Minute für den zweiten Treffer der Österreicher und damit auch für die Verlängerung.

          Diese endete aber torlos, also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Und da verschoss Salzburg drei seiner fünf Versuche. Nach dem abermaligen Aus in der Qualifikation für die Champions League konnte sich das Team nun nicht mal mit der Europa League trösten.

          Nicht mal Europa League: Andreas Ulmer und RB Salzburg scheitern an Minsk
          Nicht mal Europa League: Andreas Ulmer und RB Salzburg scheitern an Minsk : Bild: AP

          Für eine kleine Sensation sorgte der FK Qäbälä. Dank eines Doppelpacks des Brasilianers Dodô steht der Klub aus Aserbaidschan erstmals in der Gruppenphase. Das Team erreichte im Rückspiel auswärts gegen Panathinaikos Athen ein 2:2 und damit auch die nächste Runde. Vor heimischer Kulisse hatte Qäbälä den Griechen ein 0:0 abgetrotzt.

          Weiter kam auch der dänische Meister FC Midtjylland. Das Team, das erstmals den nationalen Titel gewonnen hatte, setzte sich gegen den FC Southampton aus der Premier League durch. Nach dem 1:1 auswärts im Hinspiel feierte Midtjylland vor heimischer Kulisse einen 1:0-Sieg. Wie Salzburg waren die Dänen in der Champions-League-Qualifikation gescheitert.

          Mit zwei Toren trug der Brasilianer Fernandão maßgeblich zum 3:0-Erfolg von Fenerbahçe Istanbul gegen Atromitos Athen bei. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel zog Fenerbahçe damit ungefährdet in die Vorrunde ein. Nur knapp sicherte sich Ajax Amsterdam mit Trainer Frank de Boer das Weiterkommen. Beim FK Jablonec in Tschechien reichte dem Team ein torloses Remis. Das Hinspiel hatte der niederländische Rekordmeister mit 1:0 auch nur denkbar knapp gewonnen. Die Auslosung findet an diesem Freitag (13 Uhr) statt. Erster Spieltag der Gruppenphase ist am 17. September. Das Finale wird am 18. Mai in Basel ausgetragen.

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