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Europa League : Pech für Manchester United in Rotterdam

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Auch Zlatan Ibrahimovic konnte ab der 63. Minute keine Wendung ins Spiel bringen. Bild: Reuters

Der Start der Europa League ist turbulent. Die Spitzenmannschaften Manchester United und Inter Mailand blamieren sich – St. Petersburg kommt nach hohem Rückstand noch sensationell zum Sieg. Und ein Tscheche sorgt für einen Rekord.

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          Manchester Uniteds Trainer José Mourinho war nach dem 0:1 (0:0) bei Feyenoord Rotterdam bedient. „Als das Tor fiel, haben wir gedrückt, und sie haben profitiert, weil das der Moment war, als wir verloren haben“, sagte der portugiesische Startrainer nach Manchesters Auftaktspiel in der Europa League am Donnerstag. „Es war doppelt unglücklich, weil es klares Abseits war“, sagte er mit Bezug auf Torvorbereiter Nicolai Jörgensen.

          Der englische Topfavorit unterlag durch einen Treffer von Tonny Vilhena (79. Minute). Manchesters Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic kam erst in der 63. Minute ins Spiel. Der ehemalige Dortmunder Henrich Mchitarjan und Wayne Rooney waren gar nicht im Kader des Teams, Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger war von Mourinho für diesen Wettbewerb gar nicht gemeldet worden.

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          Blamiert hat sich auch Inter Mailand. Das Team von Trainer Frank de Boer verlor zuhause mit 0:2 gegen den israelischen Verein Hapoel Be'er Scheva. Miguel Vítor (54.) und Maor Buzaglo (69.) erzielten die Tore. In einem turbulenten Spiel der Gruppe D feierte unterdessen der frühere Uefa-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg nach 0:3-Rückstand noch durch vier Tore in der letzten Viertelstunde einen 4:3-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv.

          Zuvor hatte die Europa League mit einem Rekord begonnen: Jan Sykora erzielte im Auftaktspiel der neuen Europa-League-Saison das schnellste Tor in der Geschichte des Wettbewerbs. Der Mittelfeldspieler vom tschechischen Team Slovan Liberec traf beim Spiel in Baku gegen Qarabag Agdam nach 10,69 Sekunden.

          Nach dem ersten Spieltag führt gemeinsam mit Schalke der russische Vertreter FK Krasnodar die Gruppe I an: Das Team besiegte RB Salzburg mit 1:0 (1:0). Der Brasilianer Joãozinho erzielte das Tor kurz vor der Pause. (37.) In der Mainzer Gruppe C ist RSC Anderlecht mit dem Schweizer Trainer René Weiler durch ein 3:1 (2:1) gegen den FK Qäbälä aus Aserbaidschan erster Spitzenreiter.

          Verteidiger Heiko Westermann kam derweil beim 2:1 (1:1) von Ajax Amsterdam bei Panathinaikos Athen nicht zum Einsatz. Stürmer Marcus Berg, wie Westermann ein früherer Hamburger, brachte zwar die Griechen in Führung (5.). Doch Ajax-Angreifer Bertrand Traoré (34.) und Defensivspieler Jairo Riedewald (67.) schossen Amsterdam zum Sieg.

          Zwei deutsche Trainer in Diensten von Wiener Clubs gewannen ihre Auftaktspiele mit 3:2. Thorsten Fink siegte mit Austria beim rumänischen Verein Astra Giurgiu. Coach Mike Büskens bezwang zuhause mit Rapid das Team von KRC Genk aus Belgien. Nach dem 0:1 zur Pause drehte seine Mannschaft das Spiel. „Wenn du ein Drehbuch schreiben möchtest für so einen Auftritt, dann ist es komplett und du könntest damit einen Oscar gewinnen“, sagte Büskens.

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