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Europa League : Hannover eine Runde weiter

  • Aktualisiert am

Leicht und locker: Hannover 96 ist eine Runde weiter Bild: dpa

Das Qualifikationsrückspiel zur Fußball-Europa-League gegen St. Patrick’s Athletic wurde wie erwartet zur besseren Trainingseinheit für Hannover 96. Die Niedersachsen stehen damit in den Play-offs zum zweiten europäischen Wettbewerb.

          Hannover 96 ist mit minimalem Aufwand weiteren Millionen-Einnahmen in der Europa League ein großes Stück nähergekommen. Gegen St. Patrick’s Athletic genügte in der Qualifikation am Donnerstagabend eine durchschnittliche Leistung zum 2:0 (1:0) und dem Einzug in die Playoffs. Karim Haggui (32. Minute) und Mario Eggimann (47.) köpften vor nur 24.500 Zuschauern Hannovers Tore gegen überforderte Iren.

          Die Niedersachsen hatten schon das Hinspiel vor einer Woche locker mit 3:0 in Dublin gewonnen. An diesem Freitag wird nun der nächste 96-Gegner auf dem angestrebten Weg in die erneute Gruppenphase ausgelost. Am 23. und 30. August haben die Niedersachsen die Chance, erneut für stattliche Zusatzeinnahmen zu sorgen. In der Vorsaison hatte 96 nur in der Europa League rund 20 Millionen Euro eingenommen.

          „Man konnte sehen, dass wir die reifere Mannschaft sind. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir deutlich überlegen. Wir haben aber zu wenig Tore gemacht“, sagte Slomka. Nach dem hohen Hinspielsieg hatte er wie angekündigt die Partie genutzt, um einige Varianten mit Blick auf die neue Bundesliga-Saison auszuprobieren.

          So durfte Christian Schulz in der Innenverteidigung ran, Konstantin Rausch spielte links in der Abwehrkette. Schulz musste allerdings in der 39. Minute mit einer Wadenverletzung ausgewechselt werden, für ihn kam der angestammte Innenverteidiger Mario Eggimann. Nach zwölf Minuten gab Gäste-Kapitän Conor Kenna (12.) einen Warnschuss an die Latte ab, als die Abseitsfalle der Hannoveraner nicht funktionierte.

          Ansonsten aber gingen die Iren bemüht ihrem Tagwerk nach, waren aber spielerisch zu limitiert, um 96 in Verlegenheit zu bringen. Die wenigen Zuschauer langweilten sich. Dann durfte Haggui einen Freistoß von Szabolcs Huszti relativ unbedrängt zum 1:0 einköpfen. Die Partie plätscherte emotionslos vor sich hin. Für Aufregung sorgte lediglich die neue Nummer zwei im deutschen Tor.

          Kurz vor der Pause griff Ron-Robert Zieler nach einem Eckball am Ball vorbei und hatte Glück, dass diese Nachlässigkeit nicht bestraft wurde. Slomka konnte es sich sogar leisten, nach dem Seitenwechsel Ersatzstürmer Artur Sobiech Spielpraxis zu ermöglichen. Der Pole kam für Didier Ya Konan ins Spiel. Endgültig zum lauen Sommerkick machte zwei Minuten nach Wiederanpfiff Eggimann die einseitige Partie. Der Schweizer erhöhte nach Flanke von Rausch per Kopf zum 2:0.

          In der 55. Minute verpasste Leon Andreasen, im Hinspiel nach langer Verletzungspause umjubelter Torschütze zum 1:0, mit einem Distanzschuss knapp das Ziel. Beim abendlichen Schaulaufen ging es für 96 vor allem darum, sich für die kommende Saison einzuspielen.

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