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Europa League : Freiburger Befreiung?

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Freiburgs Trainer Christian Streich: Europa League als Ablenkung von der Bundesliga Bild: REUTERS

In der Bundesliga sind beide abgestürzt, in der Europa League hat Frankfurt das Überwintern schon sicher, während Freiburg vor einem „Endspiel“ steht.

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          Für Eintracht Frankfurt geht es nur noch um die Siegprämie, der SC Freiburg steht dagegen vor einem echten „Endspiel“: Am letzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase unterscheiden sich die Ausgangssituationen für die international spielenden Abstiegskandidaten der Fußball-Bundesliga eklatant. Rang eins und die Zwischenrunde sind den Hessen schon nicht mehr zu nehmen. Gegen Apoel Nikosia wird der Tabellenfünfzehnte der Liga am Donnerstag (19 Uhr / im Liveticker bei FAZ.NET) daher mit einer B-Elf auflaufen.

          Für den in der Liga punktgleichen SC Freiburg dagegen ist gegen den FC Sevilla (21.05 Uhr / ebenso im Liveeticker bei FAZ.NET) noch alles möglich: Ausscheiden, Weiterkommen, Gruppensieg.

          Dem frustrierenden Liga-Alltag mit elf Zählern nach 15 Spielen und noch immer keinem Heimsieg könnte Freiburg also endlich ein Erfolgserlebnis entgegensetzen. „Das ist toll für den Verein, das Umfeld und die Mannschaft“, sagte SC-Torwart Oliver Baumann.

          Gegen den seit sechs Pflichtspielen ungeschlagenen Tabellenachten der spanischen Primera División, der weiterhin auf den ehemaligen Nationalspieler Marko Marin verzichten muss, ist die Rollenverteilung für Trainer Christian Streich aber klar: „Sevilla ist der Favorit, das steht außer Frage. Es ist schön, noch so ein Spiel zu haben.“

          Ziehen alle an einem Strang: Spieler des FC Sevilla

          Vor der Partie im Freiburger Stadion sind die Spanier mit neun Punkten Spitzenreiter der Gruppe. Der SC liegt dank des gewonnenen direkten Vergleichs vor Slovan Liberec (beide sechs Punkte). Schlusslicht Estoril Praia hat nach fünf Spielen drei Zähler. Was das bedeutet, wussten die Freiburger Profis schon unmittelbar nach dem 2:1 in Tschechien gegen Liberec. „Wenn wir zu Hause gewinnen, dann sind wir sicher weiter. Wenn wir Unentschieden spielen und die anderen spielen unentschieden, dann sind wir auch weiter“, sagte SC-Stürmer Mike Hanke.

          Mit solchen Rechenspielen muss sich die Eintracht nicht mehr aufhalten. Daher werden Sebastian Rode, Vaclav Kadlec und Pirmin Schwegler wohl nur auf der Tribüne sitzen, auch Stürmer Joselu soll vorerst auf der Bank Platz nehmen.

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