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Erstmals seit 2012 : Endlich wieder ein Titel für Real Madrid

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Nach dem Schlusspfiff freut sich Real Madrid über die Meisterschaft. Bild: Reuters

Bis zum letzten Spieltag musste Real Madrid um die spanische Meisterschaft zittern. Mit einem 2:0 gegen FC Málaga sichern sie sich den Titel. Da war auch der Sieg des Titelverteidigers FC Barcelona nutzlos.

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          Die Titel-Dürre in der Primera División ist für Real Madrid nach fünf Jahren endlich zu Ende: Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg beim FC Málaga sicherte sich das Team um Weltmeister Toni Kroos und Weltfußballer Cristiano Ronaldo am Sonntagabend erstmals seit 2012 wieder die Trophäe der LaLiga. Für Kroos war es der erste Liga-Titel seit seinem Wechsel im Sommer 2014 vom FC Bayern nach Madrid, für Ronaldo erst der zweite seit 2009 im Real-Trikot.

          Die Königlichen hoffen nun auch auf das erste Double aus Liga und Champions League seit 1958. Am 3. Juni trifft der Titelverteidiger im Finale der Königsklasse in Cardiff auf Juventus Turin. Im Viertelfinale hatten die Schützlinge des französischen Trainers Zinedine Zidane den FC Bayern aus dem Wettbewerb geworfen.

          FC Barcelona muss sich mit Platz Zwei begnügen

          Den spanischen Rekordmeister, der seinen 33. Liga-Titel feierte, hatte im Estadio La Rosaleda Ronaldo mit seinem 25. Liga-Treffer der Saison in der 2. Minute früh in Führung gebracht. Der Franzose Karim Benzema sorgte (55.) für den verdienten Endstand.

          Titelverteidiger FC Barcelona, der acht seiner insgesamt 24 Liga-Titel seit 2005 gewann, muss sich diese Saison unterdessen mit Platz zwei begnügen. Der 4:2 (0:1)-Sieg über SD Eibar war für das Team von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und Superstar Lionel Messi nutzlos. Am Ende hatten die Katalanen mit 90 Punkten aus 38 Spielen drei Zähler weniger als der Erzrivale.

          Die Chance auf einen Titel besteht noch

          Im Camp Nou waren die Gäste durch einen Doppelpack von Inui (8., 61.) völlig überraschend mit 2:0 in Führung gegangen. Dank eines Eigentors von Juncá (64.), eines Treffers des Uruguayers Luis Suárez (74.) sowie zwei Toren von Messi (76. per Foulfmeter/90.+2) schafften die Hausherren doch noch die Wende. Gäste-Torwart Yoel hatte in der 71. Minute einen von Messi getretenen Foulelfmeter gehalten.

          Mit 37 Treffern war Messi am Ende erfolgreichster Torjäger der spanischen Meisterschaft vor Suárez (29) und Ronaldo. Barcelona, das in der Champions League im Viertelfinale gegen Juventus ausschied, kann diese Spielzeit aber doch noch einen Titel holen. Am 27. Mai trifft man in Madrid im Pokalfinale auf Deportivo Alavés.

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