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Pep Guardiola und Co. : Große Überraschungen im englischen Fußball

  • Aktualisiert am

Gestikulierte viel, jubelte am Ende: Manchester-City-Coach Pep Guardiola Bild: AFP

Im englischen Ligapokal kommt es gleich zu zwei Sensationen. Manchester City setzt sich derweil erwartungsgemäß durch. Der von einem Deutschen trainierte Gegner zeigt sich nach dem jüngsten Debakel verbessert aber chancenlos.

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          Der englische Fußball-Meister Manchester City hat im Ligapokal erwartungsgemäß das Viertelfinale erreicht. In der Runde der letzten 16 bezwang der Titelverteidiger den zuletzt arg gebeutelten Ligakonkurrenten FC Southampton mühelos mit 3:1 (1:0).

          Schier grenzenlos war der Jubel indes bei zwei Außenseitern: Viertligateam Colchester United zog durch ein 3:1 (1:1) beim klassengleichen Crawley Town ebenso erstmals in der Klubgeschichte ins Viertelfinale ein, wie Oxford United. Der Drittligaverein rang den Ligakonkurrenten AFC Sunderland 4:3 im Elfmeterschießen nieder. Nach 90 Minuten hatte es in der Universitätsstadt 1:1 (1:0) gestanden.

          In der nächsten Runde stehen zudem der zweimalige Ligapokal-Finalteilnehmer FC Everton (2:0 gegen FC Watford) und Leicester City, das sich bei Drittligaklub Burton Albion 3:1 (2:0) durchsetzte. Der englische Sensations-Meister von 2016 hatte am vergangenen Wochenende durch ein 9:0 bei Ralph Hasenhüttls Southampton für den höchsten Auswärtssieg der Premier-League-Geschichte gesorgt.

          In Manchester zeigte sich Southampton nach der Schmach ein Stück weit verbessert, war letztlich aber chancenlos. Für City trafen die argentinischen Nationalspieler Nicolas Otamendi (20.) und Sergio Agüero (38./56.), Southampons Jack Stephens (75.) gelang nur noch Ergebniskosmetik. In zwei Achtelfinal-Topspielen stehen sich an diesem Mittwoch Champions-League-Sieger FC Liverpool und der FC Arsenal (20.30 Uhr) sowie der FC Chelsea und Manchester United (21.05 Uhr) gegenüber.

          Sieg nach Rassismusvorfall

          Yeovil Town gewann derweil die Wiederholung des FA-Cup-Spiels gegen Haringey Borough. Die Partie war vor zehn Tagen wegen eines Rassismusvorfalls abgebrochen worden. Yeovil setzte sich am Dienstag mit 3:0 durch.

          Am 19. Oktober hatten die Haringey-Spieler beim Stand von 0:1 in der 64. Minute den Rasen verlassen. Torwart Douglas Pajetat und Teamkollege Coby Rowe sollen von Gäste-Fans rassistisch beleidigt worden sein. Beide standen im Wiederholungsspiel in der Startelf, die Partie verlief ohne Zwischenfälle.

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