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Englischer Fußball : Ultimatum für Rooney

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Aktivposten in einem schwachen Spitzenspiel: Wayne Rooney am Ball Bild: AP

„Er muss sagen, ich will gehen oder ich will bleiben“, fordert Chelsea-Trainer Mourinho nach dem 0:0 bei Manchester United. Mourinho will Rooney haben, Manchester will ihn halten.

          Jose Mourinho hat Wayne Rooney ein Ultimatum gestellt. Der Trainer des FC Chelsea erklärte nach dem 0:0 in der Premier League am Montagabend bei Manchester United, dass sich der von ihm umworbene Stürmer in den nächsten 48 Stunden entscheiden müsse, ob er zu den Blues wechseln oder beim englischen Rekordmeister in Manchester bleiben will. „Er muss sagen, ich will gehen oder ich will bleiben“, forderte Mourinho nach dem Topspiel vom englischen Fußball-Nationalspieler. „Wenn er nicht mehr wechseln möchte, sind wir raus. Aber wir müssen es wissen.“

          Der Portugiese will nur noch bis Mittwoch auf eine Reaktion des 27-Jährigen warten. Sollte der angestrebte Transfer misslingen, sei es laut englischen Medienberichten sein Plan B, Samuel Eto’o von Anschi Machatschkala nach London zu holen. Rooney hat sich noch nicht geäußert. In seine Richtung sagte Mourinho: „Die Person, die die Geschichte begonnen hat, muss sie nun auch beenden“. Es sei höchste Zeit. Der Stürmer hatte stets angedeutet, Manchester verlassen zu wollen, obwohl er laut Verein nicht zum Verkauf stehe.

          Gespannter Beobachter: Jose Mourinho

          Beim torlosen und insgesamt enttäuschenden Duell der Meisterschaftsfavoriten stand Rooney gemeinsam mit seinem Kontrahenten Robin van Persie in der Startformation und war der herausragende Akteur in einem schwachen Spiel. Er habe van Persie „überstrahlt“, lobte der „Independent“. Rooney rackerte, tackelte und war an fast jeder gefährlichen Aktion der „Red Devils“ beteiligt. „Seine Leistung war deutlich. Er hat keinen Grund zu wechseln“, meinte sein Coach David Moyes, der glücklich darüber war, dass auch die Fans „Roo“ trotz der Wechselsaga volle Unterstützung zukommen hatten lassen.

          Auf der Gegenseite hatte Mourinho den früheren Leverkusener Andre Schürrle zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in der Startformation aufgeboten. Schürrle mühte sich als einzige Spitze. Dagegen kam Fernando Torres erst nach 60 Minuten ins Spiel.

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