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Englischer Fußball : Kein Mitleid mit Elton John

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Popstars im Fußball-Trikot: Manchester Citys Sané (vorne) und seine Mitspieler Bild: Reuters

Der englische Meister Manchester City gewinnt in einem einseitigen Spiel das Pokalfinale gegen den FC Watford und schafft als erster Verein überhaupt das „domestic treble“.

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          Der englische Fußball-Meister Manchester City hat zum sechsten Mal den FA Cup gewonnen und damit das erste nationale Triple perfekt gemacht. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola besiegte mit den deutschen Nationalspielern Ilkay Gündogan und Leroy Sane im Finale von Wembley den Ligakonkurrenten FC Watford 6:0 (2:0). Das begehrte „domestic treble“ aus Meisterschaft, Liga-Cup und FA Cup schaffte zuvor im englischen Männerfußball noch kein Verein.

          David Silva (26.) und Raheem Sterling (38.) brachten den Favoriten, bei dem Gündogan in der Startformation stand und für Sane in der 73. Minute ausgewechselt wurde, bereits vor der Pause in Führung. Der ehemalige Bundesligaprofi Kevin De Bruyne (61.), Gabriel Jesus (68.) und erneut Sterling (81./87.) entschieden die Partie deutlich. Für Watford mit seinem Ehrenpräsidenten Elton John, der seit 1976 lange Jahre Präsident und Eigentümer des Vereins seiner Heimatstadt war und immer sein oberster Fan, wäre es der erster Titel der Vereinsgeschichte gewesen.

          Erst in der vergangenen Woche hatte Manchester am letzten Spieltag den Titelgewinn in der Premier League wiederholt. Einen Punkt lagen die Citizens am Ende vor dem FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp. Den Liga-Cup hatte sich City Ende Februar durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea gesichert. In der Champions League war City allerdings im Viertelfinale an Tottenham Hotspur gescheitert.

          Zu Beginn zeigte sich Watford in Wembley aber keineswegs ehrfürchtig. Roberto Pereyra hatte nach 15 Minute die Riesenchance zur Führung, vergab diese jedoch freistehend. Wenig später machten es die Favoriten besser: Silva markierte mit einem Linksschuss die Führung. Vor der Pause musste Sterling nach einer schönen Kombination den Ball nur noch über die Linie drücken. Nach der Pause behielt De Bruyne, erst kurz zuvor eingewechselt, kühlen Kopf und vollendete einen Konter ebenso souverän wie später Gabriel Jesus. Sterling machte in der Schlussphase seinen Dreifachtorerfolg perfekt.

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