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Nations League : England unterliegt Spanien, Schweiz schießt Island ab

  • Aktualisiert am

Der Spanier Rodrigo jubelt über den zweiten Treffer seiner Mannschaft. Bild: dpa

Die spanische Auswahl dreht gegen England einen Rückstand und beschert ihrem neuen Trainer Luis Enrique einen Einstand nach Maß. Die Schweizer feiern überraschend einen Kantersieg gegen Island.

          Englands neue Fußball-Helden haben im ersten Spiel nach der erfolgreichen Endrunde in Russland einen Dämpfer kassiert. Der WM-Vierte verlor das Topspiel der Nations League am Samstag gegen Ex-Weltmeister Spanien im Wembley-Stadion mit 1:2 (1:2). Ebenfalls in der Division A des neugeschaffenen Wettbewerbs feierte die Schweiz überraschend einen 6:0 (2:0)-Kantersieg gegen WM-Teilnehmer Island.

          In der zweitklassigen Division B setzte sich Bosnien-Herzegowina mit 2:1 (1:0) in Nordirland durch. In Division C kam zudem Nationaltrainer Michael Skibbe mit Griechenland zu einem 1:0 (1:0)-Auftaktsieg in Estland.

          In London feierte Spaniens neuer Auswahlcoach Luis Enrique einen Einstand nach Maß, das Spiel wurde allerdings überschattet durch eine offenbar schwere Kopfverletzung von Englands Luke Shaw. Der Außenverteidiger prallte mit dem Ex-Leverkusener Daniel Carvajal aneinander und musste auf einer Trage abtransportiert werden. Laut ersten Medienberichten war er anschließend zumindest ansprechbar.

          Zuvor hatte Manchester Uniteds Jungstar Marcus Rashford (11.) die Gastgeber früh in Führung gebracht, Spanien mit Bayern Münchens Thiago in der Startelf antwortete durch Saul Niguez (13.) und Rodrigo (32.) aber noch vor der Pause.

          Die Schweizer „Bundesliga-Auswahl“ war in St. Gallen dem Gegner aus Island von Beginn an deutlich überlegen. Steven Zuber (13.) von der TSG Hoffenheim und Borussia Mönchengladbachs Denis Zakaria (23.) hatten schon in der ersten Hälfte zur Führung getroffen. Nach der Pause legten der ehemalige Münchner Xherdan Shaqiri (53.), der frühere Frankfurter Haris Seferovic (67.), der Ex-Augsburger Albian Ajeti (71.) und der eingewechselte Admir Mehmedi (82.) vom VfL Wolfsburg nach.

          Für die Schweiz standen neben Zuber und Zakaria auch die Bundesliga-Profis Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Manuel Akanji (Borussia Dortmund) und Breel Embolo (Schalke 04) in der Startelf. Zudem begannen die früheren Deutschland-Legionäre Shaqiri, Seferovic, Ricardo Rodriguez, Granit Xhaka und Fabian Schär.

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