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EM-Qualifikation : Italien und Belgien ohne Makel

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Kylian Mbappe am Ball: Frankreich bezwingt Andorra Bild: AFP

Nach seinem Erfolg über Weltmeister Frankreich stolpert die Türkei prompt gegen Island. Italien und Belgien glänzen dagegen mit Maximalpunktzahl in der EM-Qualifikation.

          Weltmeister Frankreich hat nach dem Lapsus in der Türkei durch ein 4:0 (3:0) in Andorra in der EM-Qualifikation wieder die Tabellenführung der Gruppe H übernommen – vor allem dank dank isländischer Schützenhilfe. Die Türken, die am Samstag dem WM-Champion mit 2:0 das Nachsehen gegeben hatten, kassierten im Spitzenspiel auf Island mit 1:2 (1:2) ihre erste Niederlage in der laufenden Qualifikation und haben nach vier Spieltagen ebenso neun Punkte auf dem Konto wie Frankreich und Island.

          Für die Franzosen, bei denen der Münchner Kingsley Coman von Beginn an spielte, eröffnete Superstar Kylian Mbappe (11.) mit seinem 13. Länderspieltreffer den Torreigen. Nachdem Torjäger Antoine Griezmann und Mbappe anschließend beste Möglichkeiten ausgelassen hatten, erhöhte Wissam Ben Yedder nach einer halben Stunde auf 2:0, ehe Florian Thauvin (45.+1) für den Pausenstand sorgte. Kurt Zouma (60.) legte in Hälfte zwei nach.

          In Reykjavik schoss Ragnar Sigurdsson (21., 32.) die Isländer in Führung. Dorukhan Toköz (40.) brachte anschließend die Türken wieder ins Spiel. Die Isländer brachten die drei Punkte aber mit etwas Glück ins Ziel. Das dritte Spiel in dieser Gruppe gewann Albanien gegen die Republik Moldau 2:0 (0:0).

          Italien ohne Punktverlust

          Die italienische Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation durch den vierten Sieg die Qualifikation für die Endrunde 2020 fest im Visier. Die Squadra Azzurra bezwang Bosnien-Herzegowina vor heimischer Kulisse in Turin nach hartem Kampf 2:1 (0:1) und bleibt ohne Punktverlust Spitzenreiter der Gruppe J.

          Im Juventus Stadium gerieten die Italiener durch den früheren Wolfsburger Edin Dzeko (32.) zwar in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel glich Lorenzo Insigne (49.) aber mit einem traumhaften Fernschuss aus und Marco Verratti (86.) entschied die Partie in den Schlussminuten.

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          Verfolger Finnland gewann 2:0 (1:0) in Liechtenstein und steht mit neun Zählern auf dem zweiten Platz. Der frühere Schalker Teemu Pukki (37.) und Benjamin Källman (57.) erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Markku Kanerva.

          Armenien (6), das sich mit dem früheren Dortmunder Henrich Mchitarjan in der Startformation überraschend 3:2 (2:0) gegen Griechenland (4) durchsetzte, folgt auf Rang drei.

          Ungarn verdrängt Kroatien

          Ungarn hat in der EM-Qualifikation den WM-Zweiten Kroatien in der Gruppe E von der Spitze verdrängt. Das Team von Trainer Cosimo Ignuscio siegte am vierten Spieltag 1:0 (0:0) gegen Wales und übernahm vorerst mit neun Zählern den ersten Platz. Mate Patkai (80.) gelang der entscheidende Treffer in der Schlussphase.

          Im zweiten Spiel des Tages setzte sich die Slowakei souverän 5:1 (3:1) in Aserbaidschan durch und unterstrich dadurch ihre Ambitionen auf ein EM-Ticket. Die Slowaken belegen aktuell punktgleich mit Kroatien Rang zwei. Die Kroaten liegen mit sechs Zählern aus drei Begegnungen auf Platz drei.

          Belgien bleibt ohne Makel

          Der WM-Dritte Belgien hat mit einem weiteren Sieg in der EM-Qualifikation seine Favoritenrolle in der Gruppe I untermauert. Am vierten Spieltag setzten sich die Roten Teufel mit 3:0 (1:0) gegen Schottland durch und bleiben mit der perfekten Ausbeute von zwölf Punkten Tabellenführer.

          In Brüssel erzielte Romelu Lukaku (45.+1/57.) und der frühere Bundesligaprofi Kevin de Bruyne (90.+2) die Tore. Verfolger Russland gelang ein 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Zypern. Dadurch blieb der Gastgeber der vergangenen WM mit neun Zählern auf dem zweiten Platz. Aleksej Ijonow (38.) traf für die Sbornaja. Dritter ist Kasachstan (6), das beim 4:0 (1:0) gegen das torlose Schlusslicht San Marino keinerlei Probleme hatte.

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