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FAZ Plus Artikel Ein Elfmeter und seine Details : Aneinander vorbeigeredet

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Konnten die Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert (Mitte) nicht nachvollziehen: die Bremer Profis beim Pokal-Halbfinale Bild: Reuters

Die Bremer haben sich zurecht aufgeregt: Der strittige Strafstoß im Pokalhalbfinale gegen den FC Bayern war eine Fehlentscheidung. Das hat der DFB mittlerweile bestätigt. Nur: Das bringt ihnen nichts mehr.

          Unter den vielen Aussagen zum Thema Elfmeter oder nicht war eine bemerkenswerte: „Ich bin normal ein Freund des Videobeweises, aber mit diesem Elfmeterpfiff könnte ich besser leben, wenn es keinen Videoschiedsrichter gegeben hätte.“ Florian Kohfeldt sagte das, Trainer des SV Werder Bremen und Leidtragender des Pfiffs von Schiedsrichter Daniel Siebert in der 79. Minute des Pokal-Halbfinalspiels gegen Bayern München. Der Bremer Theodor Gebre Selassie schubste den Münchner Kingsley Coman im Strafraum. Coman fiel, Siebert entschied auf Strafstoß. Robert Lewandowski schoss das 3:2-Siegtor, Werder war ausgeschieden und fühlte sich verschaukelt.

          Am Donnerstagabend bekamen die Bremer von oberster Stelle Recht. „Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt“, sagte Jochen Drees, beim DFB fachlicher Projektleiter für den Bereich Video-Assistent. Drees wies darauf hin, dass Schiedsrichter Siebert und Video-Schiedsrichter (VAR) Robert Kampka andere Szenen des Zweikampfes bewertet hatten: Siebert ahndete einen Fußkontakt Gebre Selassies bei Coman. Kampka überprüfte aber nur den leichten Schubser hinterher. Den fand er allerdings elfmeterwürdig. Demnach lag keine klare Fehlentscheidung vor, weil Gebre Selassie den Kontakt zum Gegenspieler gesucht hatte. Weil Kampka die Entscheidung Sieberts als hart, aber nicht vollkommen falsch einschätzte, hatte er den Regeln zufolge keine Handhabe, Siebert in die Video-Area zur Überprüfung der Szene zu schicken.

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