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Eklat in Spanien : Streikende Spieler sorgen für Spielabbruch

  • Aktualisiert am

Hier wird heute nicht gespielt: Die Santander-Profis sorgen für einen Spielabruch Bild: AFP

Nach zwei Minuten ist das Pokalspiel gegen San Sebastian schon vorbei. Die Fußballer aus Santander streiken, weil sie seit Monaten kein Gehalt bekommen. Nun wird der Klub vom Pokal ausgeschlossen.

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          Die Fußballer des spanischen Drittligaverein Racing Santander haben ihre Drohung wahr gemacht und das Heimspiel im Pokal-Viertelfinale boykottiert. Als die Profis nach knapp zwei Minuten nicht mehr weiterspielten, brach der Schiedsrichter die Partie gegen Real Sociedad San Sebastian am Donnerstagabend ab.

          Die Spieler und der Trainerstab von Racing Santander hatten den Vereinspräsidenten Angel Lavín und den gesamten Vorstand am Montag ultimativ zum Rücktritt aufgefordert. Die Profis begründeten ihre Entscheidung damit, dass der Verein ihnen seit mehreren Monaten keine Gehälter gezahlt habe.

          Die abgebrochene Partie wurde mit 3:0 für die Gäste aus dem Baskenland gewertet. Real Sociedad hatte bereits das Hinspiel mit 3:1 gewonnen und trifft nun im Halbfinale auf den FC Barcelona. Im zweiten Halbfinale kommt es zum Lokalderby zwischen Real Madrid und Atletico Madrid.

          Santander, das Team aus der Hafenstadt in Nordspanien, hatte zuvor die Erstligavereine FC Sevilla und UD Almería ausgeschaltet. Die Mannschaft spielte bis vor zwei Jahren noch in der Primera División; nach zwei Abstiegen kickt Racing derzeit in der dritten Liga.

          Nach seiner Boykottaktion wurde Santander für die kommenden Saison von dem Wettbewerb ausgeschlossen werden. Dies entschied das Sportgericht des spanischen Fußballverbands (RFEF) am Freitag. Zudem muss der Klub eine Geldstrafe von 3000 Euro zahlen.

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