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Einzelkritik : Der Kapitän war der Beste!

  • Aktualisiert am

Die elf Auserwählten gegen Irland Bild: AFP

Khedira war der Chef im Mittelfeld. Schweinsteiger fremdelte bei seiner Rückkehr. Özil ist nicht der richtige für die falsche Neun. Doch Lahm agierte fehlerfrei. Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik.

          Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit dem 3:0 gegen Irland am Freitagabend in Köln zum 18. Mal für eine WM qualifiziert. Folgende Spieler waren am entscheidenden Spiel beteiligt.

          Neuer: Glück bei Lattenkopfball von Clark und einem verunglückten Rettungsversuch weit vor dem Strafraum. Mit starker Doppelparade (73.) hielt er die Null.

          Lahm: Etatmäßig rechter Verteidiger, praktisch aber Antreiber und sogar Rechtsaußen. Immer volles Tempo. Der Kapitän war der Beste!

          Mertesacker: Musste kaum in Zweikämpfe, weil die Iren kaum in den deutschen Strafraum kamen. Einige Chancen konnte er nicht verhindern.

          Boateng: Wenig gefordert. Zweimal fehlte gegen die irische Spitze Stokes die Konsequenz. Sein Gewaltschuss landete an der Latte (83.).

          Jansen: Will mit zur WM, den Ehrgeiz zeigte er. Klärte gleich (7.). Offensiv aber konnte er keine Akzente setzen. Schwache Flanken.

          Khedira: Chef im Mittelfeld. Organisierte und eröffnete mit seinem vierten Länderspieltreffer den Torreigen. In Schweden gelb-gesperrt.

          Schweinsteiger: Fremdelte nach sieben Monaten Auswahl-Pause. Wie bei Bayern halbrechts ein Stück offensiver. Nutzen konnte er das nicht.

          Kroos: Tolle Spielverlagerungen, viele Ballkontakte, Schussversuche - und ein Traumzuspiel vor dem 2:0. So ist der Münchner eine feste Größe.

          Müller: Pendelte von rechts in die Mitte und zurück. Immer anspielbereit, gab nie auf. Die finale Aktion gelang diesmal nicht.

          Özil: Die falsche Neun wird nicht seine Lieblingsrolle. Im 50. Spiel stark, wenn er wie gewohnt als Zehner agierte. Trotzdem blieb er immer gefährlich und belohnte sich mit dem 3:0.

          Schürrle: Der Wahl-Engländer nutzte seine Startplatz-Chance. Suchte immer wieder das Tempodribbling und traf zum 2:0. Achtes DFB-Tor.

          Kruse: Zum Startplatz reichte es noch nicht. Acht Minuten aber durfte der Neu-Gladbacher noch mitmachen. Suchte gleich den Abschluss.

          Götze: Der lange Verletzte bekam von Löw noch fünf Minuten als Mutmacher. Erster Länderspiel-Einsatz seit März.

          Sam: Zwei Minuten Belohnung für den schnellen Leverkusener, der im Training viel Engagement zeigt.

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