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Dritte Liga : Duisburg und Kiel gehen hoch

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Große Freude beim KSV: Duksch (l.) bejubelt mit Lewerenz und Lenz sein entscheidendes Aufstiegstor. Bild: dpa

1978 war Kiel letztmals in die zweite Bundesliga aufgestiegen, nun hat es Holstein wieder geschafft. Goldener Torschütze war ein ehemaliger Dortmunder. Der MSV schafft den direkten Wiederaufstieg.

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          Der MSV Duisburg und Holstein Kiel spielen in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga. Am Samstag gewannen die beiden Klubs ihre vorletzten Spiele in der Dritten Liga und sind nicht mehr von den direkten Aufstiegsplätzen zu verdrängen. Duisburg setzte sich bei Fortuna Köln 3:0 (1:0) durch. Holstein Kiel gewann bei der SG Sonnenhof Großaspach 1:0 (1:0). Als zweiter Absteiger neben dem FSV Frankfurt steht der FSV Mainz 05 II trotz eines 3:3 (1:2)-Unentschiedens bei den Sportfreunden Lotte fest.

          „Mit dem MSV Duisburg kehrt ein alter Bekannter nach nur einem Jahr in den Profifußball zurück. Die Mannschaft hat die Saison in der Dritten Liga in der Favoritenrolle dominiert und den Aufstieg absolut verdient“, lobte DFL-Präsident Reinhard Rauball. „Ebenso wie das gleichfalls traditionsreiche Holstein Kiel, das sich gerade in der Schlussphase der Saison als stabil erwiesen hat“, fügte er hinzu.

          DFL-Geschäftsführer Christian Seifert gratulierte den beiden „Klubs, Trainerteams und die Mannschaften, die sich verdientermaßen gegen die Konkurrenz durchgesetzt haben.“ In Köln kannte der Jubel bei den Gästen spätestens nach dem zweiten MSV-Tor keine Grenzen. Andreas Wiegel (45.+1 Minute) hatte die Meidericher nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit in Führung gebracht. Als Torjäger Kingsley Onuegu nach 72 Minuten traf, war die Vorentscheidung in diesem Spiel und im Aufstiegskampf gefallen. Simon Brandstetters 3:0 in der 89. Minute war nur noch die Zugabe.

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          Etwas schwerer hatte es Kiel in Großaspach. Zwar machten sie von Beginn an Druck, doch mehr als das Tor von Marvin Ducksch (31.) sprang nicht heraus. Dabei hatte vor allem der ehemalige BVB-Profi gleich mehrfach die Gelegenheit, für eine frühere Entscheidung zu sorgen.

          Hochspannung herrscht im Kampf um Relegationsplatz drei. Der SSV  Jahn Regensburg zog am Samstag nach einem 3:2 (1:0) über den Chemnitzer FC am 1. FC Magdeburg vorbei, der beim VfR Aalen nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus kam. Der FCM führte zunächst durch seinen Toptorjäger Christian Beck (9.), ehe die Aalener Matthias Morys (29.) und der eingewechselte Steffen Kienle (72.) die Partie drehten. Für den Endstand sorgte dann Ahmed Waseem Razeek in der 78. Minute.

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          Das Regensburger Siegtor fiel erst in der 90. Minute durch den früheren Chemnitzer Marc Lais. Der Jahn hat vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung, muss bei Preußen Münster antreten. Magdeburg hat die Sportfreunde Lotte zu Gast. Die schickten den FSV Mainz 05 II in die Regionalliga. Patrick Schikowski erzielte in der Nachspielzeit das 3:3 (2:1), womit die Gäste nicht mehr zu retten sind. Werder Bremen II nach einem 4:0 (0:0) beim FSV Frankfurt, der SC Paderborn nach einem 1:0 (1:0) gegen Preußen Münster und der FC Rot-Weiß Erfurt nach einem 2:1 (1:0) beim FC Hansa Rostock machen den dritten Absteiger unter sich aus.

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