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Dietmar Hopp und Coronavirus : Sorry, Hurensohn?

Ziel wüster Beschimpfungen von Teilen der Fußball-Fans: Dietmar Hopp Bild: Reuters

Dietmar Hopp bietet Donald Trump die Stirn im Kampf um einen Coronavirus-Impfstoff. Dieser wird zwar nicht gegen Ignoranz helfen, aber er wird auch den Ignoranten helfen. Vor allem in deutschen Fußballstadien.

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          Wenn irgendwann mal wieder in deutschen Fußballstadien der Ball rollt, welche Plakate halten dann die Ultras in den Kurven hoch? Darüber können sie ja schon mal nachdenken. Sie haben für Choreographien und Banner jetzt viel Zeit. Wie wär‘s damit: „Dietmar Hopp, du bist der beste Hurensohn der Welt?“ Oder so: „Sorry, Hurensohn – war nicht so gemeint.“ Na ja, wie auch immer. Der angeblichen Kreativität der Kurven und der deutschen Fankultur sind ja keine Grenzen gesetzt. Auf das Ergebnis freuen wir uns jedenfalls schon jetzt.

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          Sicher ist, dass sich der Blick der Ultras auf Dietmar Hopp in diesen Tagen geändert hat. Zumindest nehmen wir das mal stark an, seit bekannt geworden ist, dass der Mäzen der TSG Hoffenheim auch noch andere Dinge macht, als den Fußballklub aus seiner Heimat zu unterstützen. Ganz nebenbei fällt Dietmar Hopp nämlich auch noch dem amerikanischen Präsidenten in den Arm, der sich die Erkenntnisse eines Tübinger Unternehmens namens Curevac unter den Nagel reißen wollte, um einen Impfstoff gegen das Coronavirus allein unter seinen Landsleuten zu verteilen.

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