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Wenger, Guardiola und Klopp : Die Influencer der Premier League

Prägt die Premier League: Pep Guardiola Bild: Reuters

Der attraktive Fußball der Premier League ist das Werk europäischer Trainer. Und deren Ideen durchdringen das englische Spiel längst nicht nur in der Spitzenklasse.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Die letzten Jahre von Ar­sène Wengers mehr als zwei Jahrzehnte langer Ära als Trainer des FC Arsenal liefen durchwachsen. Trotzdem ist man sich in England heute weitgehend einig, dass die Premier League ohne den Einfluss des Franzosen nicht das global vermarktete Hochglanzprodukt wäre, das sie geworden ist. Als Wenger Mitte der Neunzigerjahre nach London kam, schrieb er den Spielern eine gesunde Ernährung vor und strich die Saufgelage, für die Ar­senal zu der Zeit berüchtigt war. Er verordnete individuelles Training und verquickte das traditionelle englische Spiel mit verfeinerter Technik und einer ge­ordneten Offensive.

          Dem Klub bescherte dieser Wandel ein triumphales Jahrzehnt mit drei Meisterschaften und vier Pokalsiegen. Für den englischen Fußball be­deutete er einen Paradigmenwechsel. Denn Wengers Methoden wurden zum Standard, „Le Professeur“ ging in die Folklore der Liga ein. Und als Wengers Ära in London 2018 endete, arbeiteten seine Nachfolger schon in Manchester und Liverpool. Gut möglich, dass man über Jürgen Klopp und Pep Guardiola in England einmal Ähnliches wie über Wenger sagen wird.

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