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DFB und Nachwuchsfußball : Die Vergessenen in der Corona-Krise

Allein gelassen: Die soziale Bindungskraft der Vereine wäre gerade für Kinder eigentlich wichtiger denn je. Bild: Imago

Der Profifußball hat sich in der Corona-Krise gerettet und seine Saison doch noch beendet. Den höchsten Preis aber zahlen Kinder und Jugendliche. Weil der DFB keine Ideen entwickelt hat, droht ein Exodus.

          6 Min.

          Nachdem am Samstagabend in Berlin das DFB-Pokalfinale, das traditionell schönste Ereignis des deutschen Fußballs, in einem deprimierenden Rahmen über die leere Bühne ging, stehen in dieser Spielzeit nur noch zwei Entscheidungen im deutschen Profifußball auf dem Programm: die Auf- und Abstiege in den Relegationsspielen zur ersten ersten und zweiten Liga.

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Dann wird die erste Seuchensaison, die diesen Namen wirklich verdient, zumindest an ihr sportlich reguläres Ende gekommen sein. Allein das ist schon ein Erfolg. Vor allem aber konnte die drohende Insolvenz von rund einem Dutzend Profiklubs durch die Geisterspiele abgewendet werden. Und hinzu kommt, dass die Deutsche Fußball-Liga (DFL) unter Führung von Geschäftsführer Christian Seifert nun als maßgeblicher und erfolgreicher Taktgeber und Tempomacher bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in ganz Europa dasteht.

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