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DFB-Team in Weißrussland : „Das würde er sich auch nicht verbieten lassen“

Marcus Sorg vertritt den fehlenden Bundestrainer Joachim Löw. Bild: Reuters

Bei der Ankunft in Weißrussland erinnerte manches an Watutinki und den Sommer des russischen Missvergnügens für das DFB-Team. Doch die Zeiten sind längst andere. Und eine kuriose Meldung dementieren die Deutschen.

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          Für diejenigen, die schon etwas länger dabei sind, könnte die Anreise eine etwas unangenehme Reminiszenz mit sich gebracht haben. In den Außenbezirken von Minsk erinnerte doch manches an Watutinki und damit den Sommer des russischen Missvergnügens für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

          Aber die Zeiten sind längst andere, gesprochen wird nur noch über den Umbruch, die neue Mannschaft, die Gegenwart, und was das anging, war Leon Goretzka guter Dinge für das EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland an diesem Abend (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur EM-Qualifikation und bei RTL) in Baryssau, eine gute Autostunde von Minsk entfernt.

          „Wir haben uns gut hochgefahren“, sagte er mit Blick auf den allseits als unglücklich empfundenen Termin nach dem Ende der Vereinssaison. Er selbst sei fit, und auch wenn Aufstellungsfragen unbeantwortet blieben bei der Pressekonferenz am Freitagabend in Minsk, dürfte Goretzka keine schlechten Chancen besitzen, in Abwesenheit von Toni Kroos eine der Stellen im Zentrum zu besetzen.

          Darüber will Marcus Sorg die Mannschaft jedoch erst am Spieltag informieren – zumal auch das Telefonat mit Joachim Löw zur Abstimmung am Freitag noch ausstand. In den weißrussischen Medien übrigens war berichtet worden, Löw dürfe das Spiel noch nicht einmal am Fernseher verfolgen, das konnte der Sprecher der Nationalmannschaft aber mit einem Lächeln dementieren: „Das würde er sich auch nicht verbieten lassen.“

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