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Löw und das DFB-Team : Hilflos und sprachlos

  • -Aktualisiert am

Da fehlen einem und ihnen die Worte: die deutsche Nationalmannschaft in Spanien Bild: dpa

Die deutschen Fußball-Nationalspieler haben sich nichts zu sagen. Doch noch unüberhörbarer als die ausbleibende Kommunikation auf dem Platz ist die Stille an der Seitenlinie. Da fehlen einem die Worte.

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          Die Corona-Pandemie, das haben wir aus unzähligen Talkshows als gesicherte Erkenntnis mitgenommen, deckt schonungslos Schwächen und Lücken im System auf, etwa im Gesundheitswesen, in den Schulen. Und ja, aber in der Relevanz viel banaler: Auch im Fußball sorgen die Begleitumstände der aktuellen Situation dafür, dass die Dinge klarer auf dem Tisch liegen.

          Wie laut es im Fußball auf dem Platz zugeht, mag viele überrascht haben, die nie an einem Sonntagmorgen in einer Amateurliga am Rand gestanden haben. Außenmikrophone und die Akustik der großen, aber leeren Arenen haben dafür gesorgt, dass wir alle Ohrenzeugen wurden, wie sich Mannschaften auf dem Platz organisieren, wie Trainer coachen. Was sie von ihren Spielern verlangen, welche taktischen Anweisungen erfolgen. Und manches war auch humorvoll: „Den Ball spiele ich seit zehn Jahren, und du läufst nicht“, beschied etwa Thomas Müller einem Kollegen beim FC Bayern überraschende Untätigkeit. Und mittlerweile weiß jeder Fußballfan, warum Müller von Mitspielern „Radio Müller“ genannt wird.

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