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Corona bei DFB-Spieler Havertz : „Das ist kein Spaß“

  • Aktualisiert am

Nationalspieler Kai Havertz vom FC Chelsea infizierte sich mit dem Coronavirus. Bild: Reuters

Nach Ilkay Gündogan berichtet auch Nationalspieler Kai Havertz über seine Corona-Infektion. Der teuerste deutsche Fußballspieler ruft zur Vorsicht auf. Bei den Länderspielen wird der Chelsea-Profi fehlen.

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          Am Dienstag berichtete Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan von seiner Corona-Erkrankung. Er beschrieb dabei, wie schlecht es ihm ging und wie nahe ihm ein Telefonat mit seinem Großvater ging, der in großer Sorge war. Nun hat auch Kai Havertz nach seiner Infektion mit dem Coronavirus zur Vorsicht aufgerufen. „Mir geht's mittlerweile wieder besser. Wichtig ist, dass alle verstehen, dass es kein Spaß ist. Wir sollten da schon aufeinander aufpassen“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Chelsea in einem Interview der „Sport Bild“ (Mittwoch).

          Fußball-Länderspiele

          Havertz war vergangene Woche positiv getestet worden und begab sich nach Angaben seines Klubs in Selbstisolation. Bei den drei Länderspielen in dieser und der nächsten Woche fehlt er. Ob der 21-Jährige Symptome einer Erkrankung an Covid-19 gezeigt hatte, ist nicht bekannt. Der teuerste deutsche Fußballspieler war im Sommer von Bayer Leverkusen nach England gewechselt.

          Durch die horrende Ablöse von 100 Millionen Euro bei seinem Wechsel fühlt sich Havertz nicht besonders unter Druck gesetzt. „Na ja, so funktioniert eben der Fußballmarkt. Dafür kann ich nichts. Deshalb bewerte ich das nicht über“, sagte er: „Ich versuche, gut Fußball zu spielen. Ich habe nicht meine Ablösesumme im Kopf, wenn ich auf das Feld gehe.“

          Auch Bundestrainer Joachim Löw vernahm derweil die jüngsten Meldungen über Fortschritte bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffes mit Freude vernommen. „Natürlich sind das Nachrichten, die sehr erfreulich sind“, sagte der 60-Jährige. Die ganze Welt sehne sich danach, ergänzte Löw, „dass Normalität einkehrt, dass es eine große Immunität geben kann und dass wir das normale Leben wieder aufnehmen, das wir kennen.“

          Dies wäre auch für den Profifußball wichtig, denn „die Zuschauer fehlen, die Emotionen fehlen“, so Löw. Der nicht mehr erlaubte Stadionbesuch sei aber nur eine von vielen Einschränkungen im täglichen Leben: „Man spürt bei den Menschen in allen Ländern, dass die Situation eine Belastung darstellt.“

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