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DFB-Pokal : Und es gibt doch noch eigene Gesetze

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Pokalaus für den Favoriten: Bei Duisburg sieht nicht nur Goran Sukalo Rot Bild: dpa

Der Mittwoch bietet etwas mehr Pokal-Spaß: Die Drittligaklubs aus Offenbach und Karlsruhe setzen sich durch. Ansonsten halten sich die Favoriten schadlos. Nur Gladbach verliert im einzigen Bundesligaduell.

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          Bayer Leverkusen und Hannover 96 hätte es beinahe erwischt, der FC Bayern München, der VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart dagegen gaben sich gegen Zweitligaklub keine Blöße und haben souverän das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Stuttgart besiegte am Mittwochabend den FC St. Pauli locker mit 3:0 (3:0). Wolfsburg setzte sich ebenfalls sicher mit 2:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt durch. Und die runderneuerten Bayern gewannen gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 4:0 (1:0).

          Deutlich mehr Mühe hatte Bayern-Bezwinger Bayer Leverkusen, das gegen den Drittligaklub Arminia Bielefeld erst in der Verlängerung mit 3:2 (2:2, 1:1) weiterkam. Hannover 96 benötigte gar ein Elfmeterschießen zum Weiterkommen gegen Dynamo Dresden, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 stand.

          Für Favoritenstürze sorgten somit nur die Drittligaklubs Kickers Offenbach mit einem 2:0 (0:0) gegen den klassenhöheren 1. FC Union Berlin und der Karlsruher SC durch ein 1:0 (0:0) gegen Zweitliga-Schlusslicht MSV Duisburg. Im einzigen Bundesliga-Duell zwischen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach siegt der Aufsteiger Düsseldorf nach Verlängerung mit 1:0 gegen den rheinischen Rivalen. Das Siegtor erzielt der ehemalige Gladbacher Nando Rafael.

          Nach der Last-Minute-Pleite in der Bundesliga gegen Leverkusen spielten die Bayern mit neun Neuen - lediglich Jerome Boateng und David Alaba blieben gegen den Zweitliga-Dritten in der Startelf. Mit je zwei Treffern sorgten Claudio Pizarro (11./59.) und Arjen Robben (49./88.) für klare Verhältnisse - und Trainer Jupp Heynckes hatte mit der Schonzeit für Neuer, Lahm, Schweinsteiger und Co. alles richtig gemacht.

          Wolfsburg weiter erfolgreich

          Genau wie Lorenz-Günther Köstner, der Nachfolger von Felix Magath in Wolfsburg. Durch Tore des Brasilianers Diego (50.) und des Niederländers Bas Dost (61.) waren die Niedersachsen ungefährdet.

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          Ganz im Gegensatz zu Leverkusen, am Sonntag noch stolzer Bayern-Bezwinger, denn das erste Tor erzielte der Drittliga-Zweite aus Ostwestfalen. Sebastian Hille überwand in der 10. Minute nach einem Konter den früheren Bayern-Keeper Michael Rensing, der erstmals in dieser Spielzeit bei der Werkself zwischen den Pfosten stand. Jens Hegeler (23.) und Manuel Friedrich (56.) sorgten für die Bayer-Führung, ehe Tom Schütz (82.) noch einmal für Hoffnung beim Außenseiter sorgte. Doch André Schürrle (94.) machte dann alles klar.

          Der VfB ließ gegen biedere St. Paulianer nichts anbrennen. Mit einem Doppelschlag stellten Ibrahima Traore (21.) und Vedad Ibisevic (22.), der sein 11. Pflichtspieltor für den VfB in dieser Spielzeit erzielte, frühzeitig die Weichen auf Sieg. Spätestens nach dem 3:0 durch Tamas Hajnal (41.) war der Widerstand der Hanseaten gebrochen.

          Siege für Offenbach und den KSC

          Der KSC triumphierte durch das späte Tor von Dennis Kempe (88. Minute) gegen Duisburg. Kurz zuvor hatte MSV-Kapitän Goran Sukalo wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Danach musste Duisburgs Schlussmann Felix Wiedwald mit Rot vom Feld.

          Auf dem Bieberer Berg in Offenbach waren Mathias Fetsch und Stefan Vogler mit ihren Toren in der 74. und 85. Minute die Matchwinner für die Gastgeber.

          Die dritte Pokalrunde wird am kommenden Sonntag in der ARD-Sportschau um 18 Uhr ausgelost.

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