https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/dfb-pokal-rb-leipzig-setzt-sich-gegen-hansa-rostock-durch-17710984.html

DFB-Pokal : Leipzig setzt sich gegen Rostock durch

  • Aktualisiert am

Leipzig freut sich über den Einzug ins Viertelfinale. Bild: Reuters

In diesem Duell gewinnt nicht der Klub aus der zweiten Bundesliga. Leipzig trifft früh gegen Hansa Rostock, verpasst es aber nachzulegen. Erst in der Schlussphase setzt der Favorit noch ein Tor drauf.

          2 Min.

          Die Pflichtaufgabe erfüllt, in Gedanken schon beim Finale: RB Leipzig hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals am Mittwoch im Schongang mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligaverein FC Hansa Rostock durchgesetzt. Nach dem Aus der Topklubs aus München, Dortmund und Leverkusen zählt beim Vorjahresfinalisten aber ohnehin nur der abermalige Einzug ins Endspiel.

          DFB-Pokal

          Den Weg dafür ebnete Yussuf Poulsen (6. Minute) mit seinem ersten Tor seit Anfang November, wenige Minute vor Schluss erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Dani Olmo (82.) – die wenigen erlaubten Zuschauerinnen und Zuschauer skandierten bereits „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. Trainer Domenico Tedesco erlebte schon vor dem Anpfiff eine Premiere. Erstmals in seiner seit Mitte Dezember laufenden RB-Karriere wurde der 36-Jährige von den eigenen Fans im Stadion empfangen. 1000 Zuschauer waren genehmigt worden, für Leipzig das erste Heimspiel vor Fans seit November.

          Und die Anhänger, unter die sich auch einige Hansa-Fans gemischt hatten, wurden auf der Haupttribüne gleich verwöhnt. Lukas Klostermann flankte von der rechte Seite auf den langen Pfosten. Dort stand Poulsen völlig frei und köpfte problemlos ein. Es sollte eine der wenigen erwärmenden Szenen der ersten Halbzeit bleiben. Leipzig nahm völlig das Tempo raus, Hansa war ohnehin vorrangig mit der Abwehrarbeit beschäftigt.

          Olmo macht am Ende alles klar

          Gefährlich wurde es nur, wenn Christopher Nkunku involviert war. Ein Freistoß des Toptorschützen landete bei Willi Orban (28.), der Schuss des Abwehrchefs am Außenpfosten. Dann machte es Nkunku (39.) mal selbst. Sein Schuss aus der Drehung klatschte gegen die Latte. Hansa-Keeper Markus Kolke wäre wohl chancenlos gewesen. Sein Leipziger Kollege Peter Gulacsi war völlig beschäftigungslos, freute sich somit immerhin über seinen nach Klub-Angaben 250. Pflichtspieleinsatz für Leipzig.

          Hansa-Trainer Jens Härtel hatte vor dem Spiel betont, dass die Liga Priorität habe und entsprechend rotiert. Toptorjäger John Verhoek war gar nicht erst mitgereist. Doch beim Pausenstand von nur 0:1 witterte der frühere RB-Jugendtrainer offenbar doch eine Chance. In Bentley Baxter Bahn und Nico Neidhardt kamen zwei Stammkräfte, dazu brachte Härtel Ryan Malone ins Spiel. Tedesco wechselte auf hohem Qualitätsniveau, brachte Stürmer André Silva für Poulsen.

          Immerhin kam auf beiden Seiten etwas mehr Schwung ins Spiel. Klostermann (47.) setzte einen Schuss aus 20 Metern knapp neben das Tor und Hansa sendete gleich zwei Lebenszeichen. Zunächst traf Streli Mamba (49.) nach einem Konter das Außennetz, dann zischte ein Schuss von Neidhardt (51.) nur knapp am langen Pfosten vorbei.

          Anschließend verlor das Spiel allerdings wieder an Tempo, was vor allem dem betont langsamen Aufbauspiel von RB geschuldet war. Silva (60.) hätte das zweite Tor köpfen können, doch Kolke war zur Stelle. Hansa versuchte es das eine oder andere Mal mit Kontern, scheiterte aber oft an der eigenen Qualität. Gelaufen war die Partie dann endgültig, als Olmo mit einem trockenen Schuss nach Vorlage von Nkunku zum 2:0 traf.

          Weitere Themen

          Hertha BSC steht vor dem Abstieg

          0:1 in Relegations-Hinspiel : Hertha BSC steht vor dem Abstieg

          Der drohende Absturz in die Fußball-Zweitklassigkeit kommt für den Berliner Bundesligaklub immer näher. Im Hinspiel der Relegation verliert Hertha BSC im eigenen Stadion gegen den HSV. Auch Trainer Felix Magath wirkt ratlos.

          Topmeldungen

          Das Uhlenhaut-Coupé im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart

          Für 135 Millionen Euro : Mercedes verkauft das teuerste Auto der Welt

          Das teuerste Auto der Welt ist jetzt ein Mercedes. Von dem Auto aus dem Jahr 1955 gibt es nur zwei Exemplare. Für die illustre Versteigerung hat der Konzern eigens sein Museum geschlossen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.
          AllesBeste
          Testberichte & Kaufberatung
          Baufinanzierung
          Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten
          Spanischkurs
          Lernen Sie Spanisch