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DFB-Pokal: Erste Runde : Frankfurter Siege - Lauterer Kampfgeist

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Der MSV Duisburg hat mit einem Arbeitssieg die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Zebras kamen beim Viertligavertreter VfB Lübeck zu einem hart erkämpften 2:0 (0: 0). Das Team von Trainer Milan Sasic war zwar lange Zeit überlegen, benötigte jedoch ein Eigentor des VfB-Abwehrspielers Moritz Marheineke (51.) um in Führung zu gehen. Für die endgültige Entscheidung sorgte Manuel Schäffler (90.+3). Nach 1996, 2000 und 2002 setzten sich die „Zebras“ zum vierten Mal im Pokal gegen die Lübecker durch. Der dreimalige Pokalfinalist war von Spielbeginn an tonangebend, der Tabellenletzte der Regionalliga Nord konnte sich vom Druck der Duisburger zunächst nur selten befreien. Duisburgs Stürmer und Kapitän Srdjan Baljak vergab in der 21. Minute freistehend die erste gute Torchance. Lübeck setzte sich offensiv nur selten in Szene. Erst vier Minuten vor der Pause hatte Stürmer Clemens Lange die erste Chance für die Amateure. Vor 6202 Zuschauern im Stadion Lohmühle vergab der Außenseiter aus Lübeck in der 49. Minute durch Andre Senger das 1:0. Im Gegenzug fälschte Lübecks Innenverteidiger Marheineke eine Rechtsflanke unglücklich zum Führungstreffer der Gäste ab. Olcay Sahan traf anschließend gegen die tapfer kämpfenden Amateure noch den rechten Innenpfosten (61.). Pokalschreck Lübeck warf in der letzten Saison den Bundesligisten FSV Mainz 05 aus dem Wettbewerb und scheiterte in der zweiten Runde erst in der Verlängerung (1:3) am VfB Stuttgart. Rolf Martin Landerl und Senger überzeugten beim VfB, Duisburg hatte in Benjamin Kern und Baljak seine besten Akteure.

Ingolstadt - Karlsruhe 2:0

Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt hat mit dem Einzug in die zweite DFB-Pokal-Runde Klubgeschichte geschrieben. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger besiegte am Freitagabend den Ligakonkurrenten Karlsruher SC mit 2:0 (1:0) und überstand damit erstmals erfolgreich die erste Runde des Pokal-Wettbewerbs. Vor 6600 Besuchern in der neuen, 15.000 Zuschauer fassenden Arena erzielten Routinier Stefan Leitl (25.) und Moritz Hartmann (72.) die Tore für die Ingolstädter, die zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel auf den KSC trafen. Beide Mannschaften begannen sehr engagiert und boten den Zuschauern vor allem in der ersten Halbzeit eine abwechslungsreiche Begegnung. Die Gäste hatten durch den Lattentreffer von Christian Demirtas (19.), Gaetan Krebs (20.), der an Ingolstadts Torhüter Sascha Kirschstein scheiterte, und Anton Fink (23.) erstklassige Möglichkeiten, die sie allerdings nicht nutzten. So war Leitl mit einem Flachschuss aus 16 m erfolgreich. Die zweite Hälfte war dann umkämpfter, für die Entscheidung sorgte schließlich Hartmann aus kurzer Distanz nach Vorlage von Moise Bambara.

FSV Frankfurt - Paderborn 2:0

FSV Frankfurt hat einen Pflichtspielauftakt nach Maß gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen zog durch einen 2:0 (0:0) gegen den Ligakonkurrenten SC Paderborn in die zweite DFB-Pokal-Runde ein. die Tore für die Hessen erzielten Tufan Tosunoglu (57.) und Sven Müller (83.). Im vergangenen Jahr war der FSV noch in der ersten Runde an Bundesligist Borussia Mönchengladbach gescheitert. Insgesamt war der Erfolg der Gastgeber verdient. Tosunoglu (43. ), Andreas Dahlen (53.) und Müller (62.) hatten beste Gelegenheiten. Die Ostwestfalen kamen unter anderem durch Sören Brandy (41.) und Jorge Mosquera (67.) zu guten Gelegenheiten, zeigten im Abschluss aber insgesamt zuwenig Entschlossenheit.

Regensburg - Bielefeld 5:6 i.E.

Christian Ziege hat einen gelungenen Einstand auf der Trainerbank von Arminia Bielefeld gegeben. Die Ostwestfalen zogen durch einen glücklichen 6:5-Erfolg im Elfmeterschießen beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Alon Abelski (31.) traf zur Führung der Bielefelder, Regensburg kam durch ein Eigentor von Markus Bollmann zum Ausgleich (60.). Im Elfmeterschießen scheiterte Alexander Buch an Arminia-Schlussmann Dennis Eilhoff, Markus Schuler verwandelte im Anschluss sicher zum Sieg. Vor 5212 Zuschauern erwischten die Gastgeber im Dauerregen den besseren Start, ohne sich dabei klare Chancen zu erspielen. Die Gäste nutzten ihre erste Gelegenheit zum Führungstreffer. Ex-Nationalspieler Oliver Neuville legte einen Eckball flach Richtung Strafraumgrenze, Abelski traf per Direktabnahme. SSV-Schlussmann Michael Hofmann machte dabei keine gute Figur. Nach dem Wechsel wurde regensburg durch das Eigentor von Bollmann für seine Bemühungen zunächst belohnt. Bei Regensburg überzeugten Alexander Maul und Marco Haller, bei Bielefeld verdienten sich Torschütze Abelski und Eilhoff gute Noten.

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