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Zweite Runde im DFB-Pokal : „Man kann auch gegen Ingolstadt Probleme bekommen“

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Will hundert Prozent sehen: BVB-Trainer Rose Bild: dpa

Acht Partien stehen zum Auftakt der zweiten Runde im DFB-Pokal auf dem Programm. Borussia Dortmund bekommt es dabei im ungleichen Duell mit dem FC Ingolstadt zu tun. Rasenballsport Leipzig fährt nach Babelsberg.

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          ​Wenn der Tabellenzweite der Bundesliga auf das Schlusslicht der Zweiten Liga trifft, könnten die Rollen nicht klarer verteilt sein. Ein Sieg in Ingolstadt ist Pflicht für Marco Roses Dortmunder. Daran ändert auch nichts, dass die Borussia im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt (20.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sport 1) weiter große Personalprobleme hat.

          Mehr als ein halbes Dutzend Leistungsträger, darunter Torjäger Erling Haaland, stehen dem BVB nicht zur Verfügung. Trotz der klaren Favoritenrolle warnt Trainer Marco Rose seine Mannschaft: „Wenn wir anfangen rumzukrümeln und glauben, dass es mit ein paar Prozenten weniger geht, dann kann man auch gegen Ingolstadt Probleme bekommen.“

          DFB-Pokal

          Außerdem kommt es auch zu Duellen von Vereinen mit großer Tradition. 1. FC Nürnberg gegen den Hamburger SV (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sky), 1860 München gegen Schalke 04 (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sky) – die direkten Duelle der ehemaligen Erstligavereine erinnern an einst packende Aufeinandertreffen in der Vergangenheit. So holten die Münchner Löwen 1942 den ersten ihrer zwei Pokalsiege durch ein 2:0 gegen Schalke im Finale. Heute geht es für die vier Klubs in erster Linie darum, die schlechte finanzielle Lage durch die potenziellen Einnahmen von 515.000 Euro für das Erreichen des Achtelfinales aufzubessern.

          Die großen Außenseiter

          Die beiden Viertligaklubs Preußen Münster und SV Babelsberg 03 sind die größten Außenseiter im noch laufenden Wettbewerb. Preußen Münster, seit dem Abstieg im Jahr 2020 in der Regionalliga West ansässig, hat es ohnehin nur in die zweite Runde geschafft, weil dem VfL Wolfsburg zum Auftakt nach einem Wechselfehler der Sieg aberkannt worden war. Nun bekommen es die Münsteraner mit Hertha BSC zu tun. Babelsberg, aktuell Tabellensechster in der Regionalliga Nordost, empfängt den Champions League Teilnehmer RB Leipzig (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sky).

          Ein Wiedersehen mit der alten Heimat gibt es für Marcel Rapp, der mit Holstein Kiel bei der TSG 1899 Hoffenheim antritt (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sky). Rapp, nun Cheftrainer bei Holstein Kiel, arbeitete zuvor zehn Jahre im Nachwuchsbereich der Kraichgauer. Dort ist er in der Saison 2017/18 mit der U19 Staffelsieger der Bundesliga-Südwest geworden. Die entscheidenden Spiele um die deutsche Meisterschaft gegen Schalke 04 gingen jedoch verloren.

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