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DFB-Pokal : Die nächste Runde ist ausgelost

  • Aktualisiert am

Aktuell in den Händen des FC Bayern: Anna Lewandowski (rechts) mit Mann und Münchner Stürmer Robert Bild: dpa

In der zweiten Runde des DFB-Pokals bekommen es Borussia Dortmund und der FC Bayern mit vermeintlich einfacheren Gegner zu tun. Doch auch mehrere direkte Bundesliga-Duelle stehen bevor.

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          Mehrere Erstliga-Duelle in Runde zwei, weihnachtliche Bescherung für Holstein Kiel: Der Zweitligaklub hat bei der Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde das große Los gezogen und darf am 22./23. Dezember gegen Triple-Sieger FC Bayern München antreten. Dies ergab die Ziehung der Lose durch die frühere Nationalspielerin Inka Grings am Sonntag im Sportschau-Studio der ARD in Köln. Kiels Trainer Ole Werner kommentierte: „Die Losfee hat uns die größtmögliche Herausforderung des Wettbewerbs und vielleicht auch des aktuellen Vereinsfußballs generell beschert.“

          Neben Titelverteidiger Bayern hat auch der größte Herausforderer Borussia Dortmund eine machbare Aufgabe erwischt: Der Meisterschaftszweite von Trainer Lucien Favre muss zu einem Gastspiel beim Zweitligateam Eintracht Braunschweig antreten. „Wir freuen uns auf Euch“, twitterte der Traditionsklub aus Niedersachsen.

          Eintracht gegen Leverkusen

          Während die Bayern und der BVB im Pokal kurz vor Weihnachten Pflichtaufgaben zu erfüllen haben, werden weitere Bundesliga-Topklubs schon in Runde zwei richtig gefordert: Zum Beispiel Europa-League-Starter Bayer Leverkusen und der frühere Sieger Eintracht Frankfurt, die gegeneinander spielen. „Natürlich ist Leverkusen auswärts kein Wunschlos“, kommentierte Frankfurt-Vorstand Fredi Bobic die bevorstehende Aufgabe.

          Auch bei den Partien FC Augsburg gegen RB Leipzig und VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg wird ein Bundesligaverein vorzeitig scheitern.  Besondere Brisanz hat auch das Aufeinandertreffen zwischen dem Regionalligateam Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf.

          Die Partien der zweiten Hauptrunde, an der 32 Erstrundengewinner teilnehmen, werden am 22. und 23. Dezember ausgetragen und bilden damit den Abschluss eines turbulenten Fußball-Jahres 2020. Neben 16 Bundesligaklubs, elf Zweitligavereinen und zwei Drittligateams sind in Essen, dem SSV Ulm und dem SV Elversberg auch noch drei Regionalliga-Vertreter dabei. Die Bundesligamannschaften Hertha BSC und Arminia Bielefeld sind in der ersten Runde ausgeschieden.

          Wegen der Corona-Krise zog sich die erste Pokalrunde diesmal über knapp zwei Monate hin. Champions-League-Sieger Bayern durfte seine Auftakthürde Düren mit deutlicher Verzögerung im Oktober nehmen, den Abschluss der ersten Runde bildete nach einem Rechtsstreit zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und Türkgücü München die Partie Schalke gegen Schweinfurt am vorigen Dienstag. Der Bundesliga-Vorletzte, der in der Liga seit Januar auf einen Sieg wartet, trifft in der zweiten Pokalrunde auf Außenseiter Ulm.

          Die Partien im Überblick:

          VfB Stuttgart – SC Freiburg

          Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt

          FC Augsburg – RB Leipzig

          Union Berlin – SC Paderborn

          Eintracht Braunschweig – Borussia Dortmund

          Hannover 96 – Werder Bremen

          1. FC Köln – VfL Osnabrück

          FSV Mainz 05 – VfL Bochum

          Holstein Kiel – Bayern München

          TSG Hoffenheim – SpVgg Greuther Fürth

          VfL Wolfsburg – SV Sandhausen

          SSV Ulm – Schalke 04

          SV Elversberg – Borussia Mönchengladbach

          Wehen Wiesbaden – Jahn Regensburg

          Dynamo Dresden – Darmstadt 98

          Rot-Weiss Essen – Fortuna Düsseldorf

          Weitere Termine: Achtelfinale: 2. und 3. Februar 2021, Viertelfinale: 2. und 3. März 2021, Halbfinale: 1. und 2. Mai 2021, Finale: 13. Mai 2021 in Berlin.

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