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Kein Lager, kein Feuer : Wofür steht die Nationalmannschaft?

Sorgenvoller Blick: Wie geht es mit der Nationalmannschaft weiter? Bild: dpa

Vor der Corona-Krise sollte die DFB-Elf immer auch ein Sinnstifter sein. Davon ist vor dem ersten Länderspiel seit zehn Monaten nichts zu spüren. Der geschwächte Verband braucht die Nationalmannschaft derzeit für etwas ganz anderes.

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          Idyllisch sieht es aus, „inmitten der Natur des Waldes und dennoch sehr zentral“, wie es auf der Homepage des Waldhotels Stuttgart heißt. Hier wird an diesem Montag die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einchecken, zu ihrem Re-Start nach zehn Monaten Länderspielpause. Joachim Löw und seine Spieler, sie werden nicht nur „bei offenem Fenster schlafen und sich sanft vom Vogelgezwitscher wecken lassen“ können, so die Hotel-Eigenwerbung, sie sollen auch sonst ihre Ruhe haben.

          Vor vier Jahren, beim bislang letzten Länderspiel in Stuttgart, logierte das Team noch im Herzen der Stadt, direkt am Schlossgarten, wo man die Fenster nachts jetzt vielleicht doch eher schließen würde. Nun der Rückzug ins Refugium, coronabedingt. Das bedeutet auch: Rückzug aus der Öffentlichkeit. Keine Selfies mit Fans vor dem Hotel, keine Autogramme, kein öffentliches Training, keine physischen Pressekonferenzen – möglichst überhaupt keinen Kontakt mit der Welt da draußen.

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