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DFB in der Einzelkritik : Fleißpunkte für Leno – Kroos mit Ruhepausen

  • Aktualisiert am

Einer der stärksten DFB-Akteure: Arsenal-Keeper Bernd Leno Bild: AFP

Toni Kroos gönnte sich einige Ruhephasen, Ilkay Gündogan überzeugte mit Vertikalspiel, und Leroy Sanés Akku hält diesmal nur 45 Minuten. Die Nationalmannschaft in der Einzelkritik.

          1 Min.

          Bernd Leno (FC Arsenal): Parierte gut gegen Seferovic (12. Minute), Steffen (26.) und Xhaka (85.). Beim Ausgleich ohne Chance. Wie sein Herausforderer Kevin Trapp von der Eintracht: Fleißpunkte für die Backup-Rolle.

          Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach): Vorbereiter zum 1:0 und mit guter Spieleröffnung. Defensiv aber mit Abstimmungsproblemen. Muss noch in den Rhythmus kommen.

          Niklas Süle (Bayern München): Gegen Embolo beim Ausgleich zu passiv. Hat noch Rückstand in Fitness und Zweikampfhärte. Aber das Raumgefühl passte schon.

          Antonio Rüdiger (FC Chelsea): Im Duell mit Gladbachs Emobolo permanent gefordert. Haute sich energisch rein. Vorne mit guter Kopfball-Chance (17.).

          Thilo Kehrer (Paris St-Germain): Ließ sich in der Rückwärtsbewegung von Benito und Steffen mehrfach ausspielen. Offensiv machte er zu wenig aus seinen Räumen.

          Nations League

          Ilkay Gündogan (Manchester City): Kurbelte das Spiel an. Gute Vertikalpässe und tolles Auge als Torschütze. Konnte Schweizer Angriffsspiel nicht immer stoppen.

          Toni Kroos (Real Madrid): Mit starkem Beginn, dann aber auch mit einigen Ruhephasen. Kam kaum in die Zweikämpfe und setzte nach der Pause wenig Impulse.

          Robin Gosens (Atalanta Bergamo): Tastet sich weiter nur langsam an das Länderspiel-Niveau heran. Gute Chance (47.), aber beim Ausgleich zu weit weg von Widmer.

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          Julian Draxler (Paris St-Germain): Konnte dem Spiel nicht die erhoffte Ordnung geben. Vergab die Riesenchance zum 2:0 (31.). Braucht bei PSG mehr Spielanteile. Der Bundestrainer fordert einen Wechsel.

          Leroy Sané (Bayern München): Der Akku war zwar wieder voll, hielt diesmal aber nur 45 Minuten. Bis dahin viel in Bewegung. Ein steter Unruheherd.

          Timo Werner (FC Chelsea): Agierte sehr dynamisch, nur die Laufwege passten nicht immer. Rieb sich zu sehr auf. Nur eine gute Schusschance (38.).

          Julian Brandt (Borussia Dortmund): Kam für Sané. Führte sich mit Zuspiel auf Gosens gut ein. Aber mit krassem Fehlpass vor dem Ausgleich. Offensiv ohne Wirkung.

          Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): In der 62. Minute für Süle eingewechselt. Machte im zehnten Länderspiel die Räume solide dicht.

          Emre Can (Borussia Dortmund): Kam für die Schlussviertelstunde für den müden Gosens. Versuchte auch noch, Druck nach vorne zu machen - ohne Erfolg.

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