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Deutsche Einzelkritik : Retter Weidenfeller – Pechvogel Götze

  • Aktualisiert am

Mit dieser Mannschaft trat Deutschland gegen Gibraltar an Bild: AP

Torwart Weidenfeller bekommt beim 7:0 in Gibraltar mehr Arbeit als gedacht. Boateng gibt die Ein-Mann-Abwehr. Schweinsteiger scheitert beim Jubiläum. Und für Götze ist die Partie schnell vorbei.

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          Zum Abschluss der Saison gewinnt die deutsche Fußball-Nationalelf mit 7:0 bei Gibraltar. Das DFB-Team in der Einzelkritik:

          Weidenfeller: Von wegen ruhiger Abschiedsabend: Musste mehrfach wachsam sein, rettete gegen Gosling (30.) und Lee Casciaro (56.).

          Rudy: Auf der Außenbahn ständig bemüht. Wusste mit seinen Freiheiten aber nicht viel anzufangen. Wird sich künftig mehr beweisen müssen.

          Boateng: Premiere als Ein-Mann-Abwehr. Musste in manches Laufduell. Dabei souverän. Schmerzhafter Zusammenprall mit Schweinsteiger.

          Hector: Holte den Elfmeter heraus. Sonst mit wenig Offensivaktionen. Muss sich wie Rudy mutiger ins Spiel einbringen.

          Schweinsteiger: Erster Elfmeterfehlschuss im 111. Länderspiel. Präsent, aber ohne den großen Mumm. Braucht die Sommerpause dringend.

          Gündogan: Versuchte es mehrfach mit Fernschüssen. Leichter ging’s aus Nahdistanz (51.). Erstes DFB-Tor nach Verletzungspause. 66. raus.

          Bellarabi: Lief viel und versuchte, Löcher zu reißen. Der letzte Pass gelang nicht - dafür aber das Premieren-Tor (57.) im DFB-Trikot.

          Herrmann: Hatte mehrfach die Chance zum ersten Länderspiel-Tor. Vergab aber entweder überhastet (40.) oder zu lässig (44.).

          Özil: Ein Auftritt ohne große Lust. Bezeichnend, wie er eine Riesenchance (44.) liegen ließ. Nach der Pause mehrfach Vorbereiter.

          Schürrle: Deutlich besser als gegen die Vereinigten Staaten. Fand als erster die Lücke in der roten Wand (29.) und schaffte seinen zweiten Dreierpack.

          Götze: Nach einer halben Stunde mit lädiertem rechten Oberschenkel raus. Bis dahin ohne Durchschlagskraft im Angriffszentrum.

          Kruse: Kam für Götze. Vergab nach Pause zuerst Großchance. Dann gelang der erste Doppelpack im Adler-Dress. Ein guter Auftritt.

          Podolski: Kam für Herrmann (56.). Konnte auch in Länderspiel Nummer 125 wenig Argumente für eine Fortsetzung der DFB-Karriere liefern.

          Khedira: Bekam noch gut 20 Minuten Einsatzzeit. Eine gute Chance (75.). Die fehlende Fitness will er sich nach dem Urlaub zurückholen.

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