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Deutsche Einzelkritik : Ter Stegen kalt erwischt, Gnabry wirbelt

  • Aktualisiert am

Bei den Gegentreffern machtlos: Torhüter Marc-André ter Stegen Bild: AP

Im Prestige-Duell mit Argentinien hält sich der deutsche Torhüter lange schadlos. Kimmich geht als Kapitän mutig voran. Doch bei einigen Akteuren ist noch Luft nach oben.

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          Marc-André ter Stegen: Beim erhofften Einsatz lange nicht geprüft, dann zweimal kalt erwischt. Glück beim Pfosten-Knaller, sicher mit Ball am Fuß.

          Fußball-Länderspiele

          Emre Can: In der Dreier-Kette energisch im Zweikampf. Und mutig nach vorn. Scheiterte als Mittelstürmer (55.). Am Ende brach er noch ein.

          Robin Koch: Was für ein Aufstieg von der Notnominierung zum starken Abwehrchef. Erst unaufgeregt, dann verlor er mit die Übersicht.

          Niklas Süle: Die deutsche Abwehrwand. Am Boden und in der Luft lange nicht auszuspielen. In der Schlussphase wackelte aber auch er gewaltig.

          Lukas Klostermann: Viel besser als zuletzt im DFB-Team. Als Balleroberer klasse, mit Mut: So bereitete der Leipziger gleich zwei Treffer vor.

          Kai Havertz: Endlich durfte er bei Löw von Beginn an ran. Und zeigte seine Stärke mit dem Ball. Erstes DFB-Tor. Später baute er ab.

          Joshua Kimmich: Wirkte als Kapitän teilweise übermotiviert. Trieb Spiel und Kollegen an, ackerte fürs Team. Zu wechselhaft, guter Freistoß (76.).

          Marcel Halstenberg: Zwei Wackler am Anfang, dann stabilisierte sich der Leipziger auf dem Flügel. Pech bei seinem Latten-Freistoß (31.).

          Julian Brandt: So wollen ihn auch die BVB-Fans sehen. Schnell, gefährlich – nur der letzte Tick fehlte einige Male. Einige gefährliche Rückpässe.

          Sorgte spielerisch für überraschende Momente: Serge Gnabry (rechts)

          Serge Gnabry: Unterstrich seine klasse Form: War vom Gegner nie zu greifen. Ein Supertor, eine Vorbereitung. Jetzt zehn Treffer in elf Spielen.

          Luca Waldschmidt: Kam bei seinem Debüt kaum ins Spiel. Der Einsatz stimmte, Leichtigkeit und Tempo fehlten. Traf das Außennetz (47.).

          Nadiem Amiri: Nach 66 Minuten ermöglichte ihm Löw sein erstes Länderspiel. Der Leverkusener war gleich couragiert. Akzente setzte er nicht mehr.

          Suat Serdar: Der vierte Debütant des Abends. Der Schalker sollte das Spiel zum Schluss stabilisieren – das gelang überhaupt nicht.

          Sebastian Rudy: Der Rückkehrer kam nach 83. Minuten. Seine Erfahrung half in der schweren Schlussphase auch nicht, um den Sieg zu sichern.

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