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Deutsche Einzelkritik : Neuers starker Auftritt – Sané gefährlich

  • Aktualisiert am

Mit dieser Startelf spielten die Deutschen in Weißrussland. Bild: EPA

Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt 2:0 in Weißrussland. Torwart Neuer zeigt eine super Parade und ein Tänzchen. Kimmich macht einige Fehler. Reus findet spät die Lücke. Und Gündogan übernimmt die Kroos-Rolle.

          Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in Weißrussland den zweiten Sieg in der EM-Qualifikation gelandet. Auch ohne Joachim Löw als Bundestrainer setzte sich das Team am Samstag in Baryssau mit 2:0 (1:0) durch. Die Treffer für die Mannschaft von Aushilfschef Marcus Sorg besorgten Leroy Sané (12. Minute) und Marco Reus (62.).

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          Manuel Neuer: Starker Auftritt. Immer aufmerksam und super Parade beim Kopfball von Naumow. Selbstbewusst beim Tänzchen an der Grundlinie.

          Lukas Klostermann: Praktisch als Linksaußen war der Leipziger immer wieder in den Kombinationen dabei. Schoss aus guter Position drüber (54.).

          Matthias Ginter: Aufbau- und Abwehrspieler zugleich – das liegt ihm. Defensiv aufmerksam, offensiv leitete er mit starkem Pass das 2:0 vor.

          Niklas Süle: Abgeklärt, unterband meist schon die Angriffsversuche der Gastgeber. Die entscheidenden Zweikämpfe gewann er alle.

          Jonathan Tah: Besetzte gut die Halbposition, setzte in den Zweikämpfen seinen Körper robust ein. Nach vorn zeigte der Leverkusener noch Defizite.

          Nico Schulz: Dem Neu-Dortmunder merkte man den fehlenden Rhythmus an. Kam nach vorn schwer durch, kam nach hinten in einige heikle Situationen.

          Joshua Kimmich: Der Antreiber hatte viel Ballbesitz, spielte Risikopässe – mit Streuung. Bereitete das 1:0 vor, aber auch mit einigen Fehlern.

          Ilkay Gündogan: In der Kroos-Rolle war er immer anspielbar. Organisierte das Spiel. Aber auch unglückliche Aktionen, haderte mit sich.

          Serge Gnabry: Begann engagiert, der Münchner zündete jedoch nicht so richtig. Einige Flüchtigkeitsfehler stoppten den Spielfluss.

          Marco Reus: Suchte lange nach der Lücke, fand sie spät. Elftes Tor im 40. Länderspiel. Konnte seine Schnelligkeit später besser nutzen.

          Leroy Sané: Traf zeitig, auch danach der gefährlichste Mann. Sein viertes Tor in den zurückliegenden fünf DFB-Spielen. Noch ein Posten-Kopfball (83.).

          Julian Draxler: Kam in der 71. Minute. In seinem 50. Länderspiel wollte er noch für sich werben. Ein guter Schuss wurde abgeblockt (82.).

          Julian Brandt: Der zukünftige BVB-Profi bleibt in der Jokerrolle. Durfte noch die letzte Viertelstunde mitmachen. Gleich gut im Spiel drin.

          Leon Goretzka: Hatte auf einen Startelf-Einsatz gehofft, kam aber nur in der Endphase zum Zug. In die gefährliche Zone drang er nicht mehr vor.

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