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Testspiel der U 21 : Der deutsche Nachwuchs zeigt es den Niederländern

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Gute Laune beim deutschen Nachwuchs beim 3:0 gegen die Niederlande. Bild: dpa

In der Nations League besiegelt die Elftal den deutschen Abstieg. In einem Testspiel der U 21 sieht es ganz anders aus. Das Team von Stefan Kuntz besiegt den Nachwuchs der Niederländer deutlich.

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          Mit dieser EM-Probe seiner U 21 war Stefan Kuntz schon mal zufrieden. „Einige Spieler haben eine sehr überzeugende Leistung gebracht“, lobte der Trainer nach dem 3:0-Prestigeerfolg über die Niederlande. Doch schon am Montag (18.30 Uhr bei Eurosport) in Reggio Emilia in Italien beim dortigen Gastgeber der Europameisterschafts-Endrunde kommt weitaus mehr Arbeit auf die DFB-Auswahl zu. „Das wird mit das schwerste Spiel neben den Spielen gegen Norwegen“, sagte Kuntz und erinnerte noch einmal an die kniffligen Aufgaben in der Qualifikation gegen die Skandinavier.

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          „Italien wird ein richtiger Gradmesser. Dann wissen wir, wo wir nach diesem Jahr stehen“, sagte der Coach. Nach dem vor einem Monat gelösten EM-Ticket hofft Kuntz, dass sein Titelverteidiger in den Spielen gegen namhafte Gegner wie Holland, Italien sowie im kommenden Jahr gegen England und vermutlich Frankreich noch mehr Fahrt für die Europameisterschaft aufnimmt. Verschiedene Punkte in den Testspielen, der Vorbereitung darauf und der Rhythmus zwischen den Partien sollen schon ein bisschen „EM-Modus“ simulieren. „Das sind so kleine Puzzlestücke“, sagte Kuntz.

          Die nach der verpassten EM-Qualifikation deutlich verjüngte niederländische Mannschaft war allerdings nur bedingt ein geeigneter Prüfstein in der Vorbereitung auf die Endrunde in sieben Monaten in Italien und San Marino. „Insgesamt hat es viele gute Erkenntnisse gebracht“, befand der 56 Jahre alte Kuntz aber. Philipp Ochs per Handelfmeter (15. Minute), Abdelhamid Sabiri (58.) und Debütant Törles Knöll (80.) erzielten die Treffer am Freitag vor 4813 Zuschauern in Offenbach. Vor allem der erstmals berufene Nürnberger war glücklich, dass mit dem ersten Einsatz und gleich einem Treffer ein „Kindheitstraum“ in Erfüllung gegangen war. „Gefühlt hat meine ganze Familie im Stadion zugeschaut. Mindestens 25 Mann sind gekommen wegen mir“, sagte der aus Hessen stammende Knöll. „Ein unsagbar schönes Gefühl.“

          Weniger euphorisch, aber auch zufrieden waren die Teamkollegen. „Wir haben es phasenweise richtig gut gemacht, da kann man schon Einiges mitnehmen“, sagte der Freiburger Robin Koch. „Kleinigkeiten kann man immer verbessern, da kann man Lehren aus dem Spiel heute ziehen.“ Seit über einem Jahr ist die deutsche Mannschaft ungeschlagen. Mit diesem Gefühl soll es auch in das EM-Jahr gehen. „Das ist schon wichtig“, sagte Koch, der Sohn des früheren Kaiserslautern-Profis Harry Koch. „Das 3:0 ohne Gegentor und dass wir gut nach vorne gespielt haben, gibt der Mannschaft auch Selbstvertrauen. Das wollen wir gegen Italien genauso machen.“

          Danach geht der Blick auf die EM-Auslosung am kommenden Freitag in Bologna, wo die Gegner für die Endrunde vom 16. bis 30. Juni 2019 gezogen werden. Wünsche an die Auslosung habe er „eher weniger“, sagte Koch. „Wenn man gewinnen will, muss man gegen alle Gegner bestehen.“

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