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DFB-Elf holt EM-Titel 1980 : Deutsche Sterne, die nicht leuchten durften

Die Kopfballstärke von Horst Hrubesch (rechts, beim Erzielen des Siegtreffers im Endspiel) und der Vorwärtsdrang von Bernd Schuster wurden zu wenig gewürdigt. Bild: Picture-Alliance

Sieben große Titel gewann die deutsche Nationalelf in ihrer Geschichte. Beim EM-Sieg 1980 war Bernd Schuster genial, das Team groß. Doch der Ruhm der Europameister fiel plumpen Vorgängern und peinlichen Nachfolgern zum Opfer.

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          Seit der Verschiebung der Europameisterschaft um ein Jahr steht es fest: Nach dem Winter, der keiner war, und dem Frühling, den wir als Stubenhocker erleben, fällt auch der Sommer aus. Na ja, zumindest als Fußballsommer, so, wie wir ihn kannten. Seit einem halben Jahrhundert war es der Deutsche gewohnt, von seiner Nationalmannschaft in den runden Jahren große Dramen geboten zu kommen. Wie bei keinem anderen Ereignis kam die Nation für alle drei, vier Tage für neunzig Minuten oder mehr und für endlose Debatten danach in Wohnzimmern, Lokalen, Public-Viewing-Zonen zusammen. Um den Phantomschmerz zu betäuben, den dieser Verlust auslösen wird, erzählen wir in fünf Beiträgen noch einmal von den großen Nuller-Jahren 1970 bis 2010.

          Michael Horeni
          Fußballkorrespondent Europa in Berlin.

          Sieben Titel hat die deutsche Nationalelf in ihrer langen Geschichte gewonnen, viermal wurde sie Weltmeister, dreimal Europameister. Die großen Siege haben die Größten ihrer Zeit dabei zu deutschen Fußballhelden gemacht, unvergessen bis heute. 1954 machte Fritz Walter den Anfang, der demütige Weltmeister-Kapitän des Wunders von Bern. 1972 lagen die Fans bei der Europameisterschaft einem Langhaarigen namens Günter Netzer zu Füßen, auch wenn Gerd Müller die entscheidenden Tore schoss.

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