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Die Nationalelf verliert Zeit : Wo bleibt der Fortschritt?

Joachim Löw bei der Pressekonferenz nach dem Länderspiel in Belfast Bild: dpa

Noch immer läuft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihren Ansprüchen weit hinterher. Das liegt vor allem an drei großen Makeln auf der Spielerseite. Doch über allem steht ein Manko von Bundestrainer Löw.

          Eines ist sicher: Ihr Minimalziel hat die deutsche Nationalelf mit dem 2:0-Sieg in Belfast erreicht – auch wenn zur Qualifikation für die Endrunde der Europameisterschaft 2020 mathematisch immer noch was fehlt. Aber so viel kann in den letzten drei Pflichtspielen gar nicht mehr schiefgehen, dass sich die langjährige Fußballgroßmacht gegen die ewige Unterklasse wie Estland und dann zuhause gegen Weißrussland und Nordirland noch zum Gespött machen könnte. Aber man muss leider auch feststellen: Das ist mittlerweile schon was.

          Nach dem letzten Platz in der WM-Vorrunde und dem Abstieg in der Nations League waren die deutschen Spieler in Belfast entsprechend erleichtert, dass sie nun auf der letzten Etappe im Oktober und November ihre Nerven – und die ihrer Fans – nun nicht mehr über Gebühr strapazieren müssen. Das ist allerdings schon das Beste und Beruhigendste, was sich über den Stand des deutschen Fußballs im Herbst 2019 sagen lässt. Große Fortschritte auf dem Weg zurück in die Weltspitze, und die ist ja das eigentliche Ziel, waren aber weder über neunzig Minuten beim 2:4 gegen die Niederlande noch über weite Strecken beim 2:0 in Nordirland zu besichtigen. Und viel Zeit bleibt nicht mehr.

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          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

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