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Frauenfußball : Schwedinnen-Test erfolgreich bestanden

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Klassisches Duell: Felicitas Rauch (r.) verteidigt den Ball gegen Schwedens Hanna Glas. Bild: dpa

Die deutschen Fußballfrauen gewinnen auch in Schweden und zeigen sich gut aufgestellt auf dem Weg zur WM. Gleich zwei Geburtstagskinder spielen beim 2:1-Sieg eine besondere Rolle.

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          Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat auch ihren zweiten WM-Test erfolgreich bestanden. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewann am Samstag in Solna gegen Gastgeber Schweden verdient mit 2:1 (0:0). Vor 25.882 Zuschauern in der Friends Arena erzielten Kathrin Hendrich (51. Minute) an ihrem 27. Geburtstag und Linda Dallmann (65.) die Tore für die Olympiasiegerinnen. Für Schweden verkürzte Caroline Seger (72.) per Foulelfmeter. „Wir wissen, dass wir noch viel arbeiten müssen. Aber wenn wir an diese Leistung anknüpfen, werden wir erfolgreich spielen“, sagte Geburtstagskind Hendrich.

          „Am Ende war es nicht mehr ganz souverän“, sagte Voss-Tecklenburg in der ARD: „Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir den Sieg aber verdient, da hätten wir auch schon in Führung gehen können.“ Am kommenden Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) empfängt ihr Team bei ihrem Heimdebüt in Paderborn den ehemaligen Weltmeister Japan zu einem weiteren WM-Vorbereitungsspiel.  

          Die deutsche Mannschaft musste neben der erkrankten Lea Schüller kurzfristig auch auf Linksverteidigerin Carolin Simon (muskuläre Probleme) und Angreiferin Svenja Huth (Infekt) verzichten. Gleichwohl kam das Team besser ins Spiel als die Skandinavierinnen. In der 21. Minute bot sich Turid Knaak nach einem Diagonalpass von Spielmacherin Dzsenifer Marozsan die Möglichkeit zur Führung. Doch den Schuss der Essenerin konnte Schwedens erfahrene Torfrau Hedvig Lindahl zur Ecke lenken. Kurz darauf verfehlte Alexandra Popp, die an ihrem 28. Geburtstag zum ersten Mal als Kapitänin auflief, das Tor knapp (28.).

          Die deutsche Elf bemühte sich sichtlich – wie von Voss-Tecklenburg gefordert – im Duell mit Schweden selbst die Initiative zu ergreifen und das Spiel zu bestimmen. Die Schwedinnen attackierten die Olympiasiegerinnen in der Neuauflage des Endspiels von 2016 in Rio de Janeiro zwar früh, sorgten aber in der Offensive kaum für Gefahr. So verlebte die deutsche Torhüterin Almuth Schult zunächst einen ruhigen Nachmittag, ehe sie in der Schlussphase einige Male gefordert war.

          Mit Zug zum Tor: Kapitänin Alexandra Popp an ihrem 28. Geburtstag

          Kurz nach der Pause hatte die agile Knaak Pech, als ihr Schuss nach einer scharfen Hereingabe von Giulia Gwinn nur an die Unterkante der Latte (48.) klatschte. Drei Minuten später klappte es dann doch mit der Führung. Die eingewechselte Kathrin Hendrich stand nach einer Marozsan-Ecke richtig, und nachdem Schwedens Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, hatte sie keine Mühe, das Tor zu erzielen. Für die Abwehrspielerin von Bayern München war es das vierte Länderspieltor im 28. Einsatz. Mit dem 2:0 durch einen herrlichen Schlenzer der vier Minuten zuvor eingewechselten Essenerin Dallmann schien die Partie entschieden, ehe es Seger mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter noch einmal spannend machte. Verena Schweers hatte zuvor Sofia Jakobsson zu Fall gebracht.

          Spielplan, Ergebnisse, Termine der Frauenfußball-WM 2019

          Am Ende konnte die deutsche Elf den knappen Vorsprung über die Zeit retten, ihr gelang nach dem 1:0 gegen Frankreich im Februar somit der zweite Sieg mit der neuen Cheftrainerin. Nach dem anstehenden Test gegen Japan bestreiten die Olympiasiegerinnen ihre WM-Generalprobe am 30. Mai in Regensburg gegen Chile. Am 3. Juni fliegt das Team nach Frankreich, wo in der Gruppe B die Gegner China (8. Juni/Rennes), Spanien (12. Juni/Valenciennes) und Südafrika (17. Juni/Montpellier) warten.

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