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Deutsche Einzelkritik : Werner und Sané sorgen für Schwung

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Einer der Aktivposten in der deutschen Offensive: Leroy Sané (rechts) Bild: dpa

Nicht alles ist schlecht beim 2:2 gegen die Niederlande: Die junge Offensivreihe überzeugt, das Spiel nach vorne wirkt insgesamt belebt. Und Müller macht sein 100. Länderspiel.

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          Deutschland spielt nach einer lange überlegen geführten Partie gegen die Niederlande nur 2:2. Beim Remis in Gelsenkirchen fallen jedoch einige Akteure der DFB-Elf positiv auf. Die Einzelkritik der deutschen Nationalmannschaft bei FAZ.NET:

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          Manuel Neuer: Im 84. Länderspiel lange kaum beschäftigt. Erste Faustabwehr (55.). Mit dem Fuß zur Stelle (77.). Bei Gegentoren ohne Chance.

          Antonio Rüdiger: Robust und ohne Schnörkel. Empfahl sich zum Jahresabschluss nochmals als Mann der Zukunft in der Abwehrreihe.

          Niklas Süle: Sein Kopfball aufs eigene Tor (34.) war lange die größte Holland-Chance. Klärte in großer Not (60.). Top-Zweikampfbilanz.

          Mats Hummels: Früh verwarnt, als er nach Kroos' Fehler resolut einsteigen musste. Umsichtiger Abwehrchef und auch in der Luft Herr der Dinge.

          Thilo Kehrer: An alter Wirkungsstätte mit weniger Offensivschwung als noch gegen Russland. Stand beim späten Ausgleich falsch.

          Josua Kimmich: Zentral ein souveräner Strippenzieher. Verteilte klug die Bälle und war robust in den Zweikämpfen. Als Sechser eine fixe Größe.

          Toni Kroos: Ein krasser Abspielfehler. Dann im Traumpass-Modus und ständiger Ball-Eroberer. Legte wunderschön für Sané auf.

          Nico Schulz: Nach kleineren Anfangsproblemen sehr aktiv über die linke Seite. Leitete viele Offensivaktionen ein. Defensiv manchmal zu spät.

          Timo Werner: Aktiver als gegen Russland. Beendete seine fast halbjährige DFB-Torflaute mit feinem Schuss. Hätte zum 3:0 nachlegen müssen.

          Serge Gnabry: Sorgte mit seiner Wucht für viele Lücken in Hollands Abwehr. Legte für Werners Tor auf. Sein Kopfball verfehlte das Tor nur knapp.

          Leroy Sané: War in diesem Tempo von Oranje nicht zu stoppen. Technisch brillant, immer gefährlich. Tolle Ballbehandlung beim zweiten DFB-Tor.

          Marco Reus: Kam nach seiner Fußverletzung für die letzten 30 Minuten. Schonte sich nicht und ging robust in die Zweikämpfe.

          Thomas Müller: Von den Fans beim 100er-Jubiläum frenetisch begrüßt. Suchte gleich den Abschluss und setzte Sané in Szene. Ein Tor gelang nicht.

          Leon Goretzka: Der frühere Schalker kam zehn Minuten vor Schluss. Konnte in ungewohnter Position als Außenstürmer keine Impulse mehr geben.

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