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Deutsche Einzelkritik : Schweinsteiger als Taktgeber

  • Aktualisiert am

Die deutsche Mannschaft vor dem WM-Qualifikationsspiel in Dublin Bild: dpa

Schweinsteiger agiert als Taktgeber. Podolski überholt Beckenbauer. Klose ist auf Müllers Spuren. Und Reus trifft mit links und rechts. Die Einzelkritik zum Spiel in Dublin.

          1 Min.

          Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat mit einem beeindruckenden 6:1 in Irland den dritten Sieg in ihrem dritten WM-Qualifikationsspiel geschafft. Die 14 Spieler in der Einzelkritik.

          Neuer: So einen ruhigen Abend hätte er sich nicht vorgestellt. Klärte einmal per Kopf 35 Meter vor seinem Kasten, dann per Fuß - am Ende musste er doch noch einmal hinter sich greifen.

          Boateng: Als Lahm-Ersatz aufmerksam nach hinten (16.) und immer mit im Vorwärtsgang. Zum zweiten Reus-Treffer legte er super auf.

          Mertesacker: Obwohl Walters viel versuchte, kam der Rückkehrer nie in Probleme. Stark im Kopfballspiel, wirkte wieder richtig fit.

          Badstuber: Stark in der Spieleröffnung, machte mit präzisen Pässen das Spiel schnell. Innen ist der Münchner einfach besser!

          Schmelzer: Hielt dem Druck stand. Gleich konsequent nach hinten, dann immer beherzter. Ständig im Sprint nach vorn, am 1:0 mit beteiligt.

          Khedira: Neben Schweinsteiger zurückhaltender als zuletzt. Seine Risiko-Pässe kamen nicht an. Zur Pause mit Muskelverhärtung raus.

          Schweinsteiger: Sofort wieder Ideen- und Taktgeber. Der Rückkehrer brachte Ordnung ins Spiel. Sein Pass öffnete den Weg zur Führung.

          Müller: Sehr agil, immer im Spiel. Die letzte Präzision fehlte seinen Aktionen. Doch er ließ sich nie entmutigen, ging weite Wege.

          Özil: Holte sich Bälle, forderte Bälle. Der Madrilene beschäftigte und überforderte die Iren. Den Elfer verwandelte er souverän.

          Reus: Traf mit rechts und links: Nicht nur der erste DFB-Doppelpack machte ihn zum besten Mann. Dazu falsche Gelbe Karte statt Elfmeter.

          Klose: Der Oldie agierte mit hohem Laufaufwand - und wurde belohnt. Holte den Elfmeter raus und traf selbst zu seinem 65. DFB-Tor. Damit liegt er nur noch drei Tore hinter Gerd Müller.

          Kroos: Kam zur Pause und brauchte keine Eingewöhnung. Mit seinem ersten Doppelschlag für Deutschland unterstich er seine Ambitionen.

          Podolski: Nach 66 Minuten durfte beim Schaulaufen noch mitmachen und versuchte sich als Mittelstürmer. Es war sein 104. Länderspiel - eins mehr als Beckenbauer. Löw sieht ihn als Klose-Ersatz.

          Schürrle: Bekam von Löw auch noch 13 Länderspiel-Minuten. Beteiligte sich gleich am Offensivspektakel, wenn auch nicht mit Toren.

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