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Deutsche Einzelkritik : Neuer zeigt seine Klasse, Schulz empfiehlt sich

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War bei beiden Gegentoren ohne Chance und ansonsten ein sicherer Rückhalt für das deutsche Team: Manuel Neuer Bild: AFP

Gegen die Niederlande spielt Deutschland lange dominant. Das liegt vor allem an der guten Mannschaftsleistung. Einige Akteure aber stechen hervor. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

          Deutschland besiegt die Niederlande zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam. Nico Schulz gelingt dabei der späte Treffer zum entscheidenden 3:2, zuvor waren Leroy Sané und Serge Gnabry erfolgreich. Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik bei FAZ.NET:

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          Manuel Neuer: Zeigte mit zwei Glanzparaden gegen Babel (25./27.) seine alte Klasse. Bei den Gegentoren ohne Abwehrchance. Eine würdige Nummer eins.

          Matthias Ginter: Die Abstände zu Kehrer passten oft nicht. Ließ Babel zweimal gefährlich entwischen und rutschte vor Depays Ausgleich aus.

          Niklas Süle: Lange der Stabilisator. Lief viele Bälle ab und stemmte sich gegen van Dijk. Musste in Hollands Drangphase an die Grenze gehen.

          Antonio Rüdiger: Duellierte sich intensiv mit Depay und Promes. Dabei fast immer Zweikampfsieger. Gegen de Ligt stand er beim Gegentor schlecht.

          Thilo Kehrer: Konnte die rechte Seite nicht ausreichend zumachen. Nach vorne mit wenig Akzenten. Eine gute Kopfball-Chance (38.).

          Joshua Kimmich: Spulte sein großes Pensum effektiv ab. Gab dabei keinen Ball verloren. Wichtiger Faktor in der großen Drangphase der Holländer.

          Wieder einer der deutschen Leistungsträger: Josua Kimmich

          Toni Kroos: Der Taktgeber verteilte klug die Bälle und setzte Sané und Gnabry ein. Musste in der zweiten Halbzeit nur noch Löcher stopfen.

          Nico Schulz: Was für ein Empfehlungsschreiben. Energisch in den Zweikämpfen. Schöner Pass auf Sané zum ersten Tor. Und dann der späte Sieggarant.

          Leon Goretzka: Als Reus-Ersatz mit einem enormen Aktionsradius, mal Mittelstürmer, mal klassischer Sechser. Der letzte Pass gelang nicht.

          Serge Gnabry: Was für ein Traumtor. Ließ van Dijk vor dem 2:0 einfach stehen und schlenzte in den Winkel. Ballsicher und immer anspielbar.

          Leroy Sané: Zündete oft den Turbo und verwandelte eiskalt zur frühen Führung. Machte Oranje Probleme, dann von de Ligt knallhart gedeckt.

          Ilkay Gündogan: Kam für die letzten 20 Minuten für Goretzka und brachte als Ballverteiler dringend nötige Ruhe ins Spiel.

          Marco Reus: Der Joker stach. Kam in den Schlussminuten und gab den Pass auf Schulz zum Siegtor.

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