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Fußball-Kommentar : Symbol der Verschwendung

Die schönen Zeiten sind vorbei: Das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Bild: Picture-Alliance

Das Vergnügen Betzenberg kommt den 1. FC Kaiserslautern teuer zu stehen, nun übernimmt die Stadt Mietausfälle des Klubs. Doch weshalb sollen Bürger ohne Leidenschaft für den FCK dies mitfinanzieren? Richtig wäre eine andere Politik.

          Die Verantwortlichen im deutschen Profifußball vermitteln gerne den Eindruck, dass die Vereine aus sich heraus eine enorme Wirtschaftskraft entfalten und mit ihrem Steueraufkommen dazu der Gesellschaft jedes Jahr eine riesige Wohltat bescheren. Die erfolgreiche Vermarktung der Bundesliga und die Bedeutung des Fußballs sprechen erst einmal für diese These. Aber Steuern zahlt (fast) jeder Bürger in diesem Land. Das ist gute Pflicht. Und blickt man genauer auf die Branche, wären an vielen Standorten ohne den immensen Geldeinsatz des Steuerzahlers längst die Lichter ausgegangen.

          Nicht wenige Vereine profitieren von modernen Arenen, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wurden. Andere sind mit Steuergeldhilfe aus einer selbst verursachten Schieflage gerettet worden. Abschreckendes Symbol eines solchen Auswuchses ist längst der 1. FC Kaiserslautern. Ein privater Verein, der trotz jahrelangen Missmanagements der Führung und unfähiger Aufsichtsgremien von Lokal- sowie Landespolitik auf unanständige Weise gepäppelt wurde. Gewandert ist das Steuerzahlergeld am Betzenberg auch in fette Managementgehälter, Abfindungen für Trainer oder fragwürdige Spielertransfers. Kleine Unternehmer gerade in der wirtschaftlich strukturschwachen Pfalz müssen ihre Risiken selbst tragen.

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          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

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