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Playoff-Platz sicher : Das Hintertürchen zur EM ist offen

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Der Umweg ist in jedem Fall noch möglich: Das deutsche Nationalteam um Bundestrainer Löw und Jonas Hector hat noch ein Hintertürchen. Bild: dpa

Die deutsche Nationalmannschaft hat es selbst in der Hand, schon in den kommenden Tagen das EM-Ticket zu sichern. Aber selbst für den Fall der Fälle eines Scheiterns in der Gruppe bleibt Hoffnung.

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          Durch die direkte EM-Qualifikation von England und Frankreich hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schon vor ihren letzten beiden Ausscheidungspartien zumindest einen Platz in den Playoffs im März 2020 sicher. Sollte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw entgegen aller Erwartungen nach den Partien gegen Weißrussland am Samstag in Mönchengladbach und gegen Nordirland am Dienstag (beide 20.45 Uhr/F.A.Z.-Liveticker zur Nationalmannschaft und RTL) in Frankfurt hinter die Niederlande und Nordirland auf Platz drei in ihrer Gruppe C zurückfallen, dürfte sie in den K.o.-Spielen der Nations-League-Staffel A um einen EM-Platz im kommenden Frühjahr starten.

          Deutschland hatte im Ranking des neuen Wettbewerbs als sportlicher Absteiger aus der A-Liga 2018 nur Platz elf belegt. An den Playoffs nehmen die vier besten Teams jeder Liga teil, die sich noch nicht über die normale Qualifikationsrunde ein EM-Ticket gesichert haben.

          Nach Spanien, Italien, Belgien und Polen holten sich am Donnerstag auch Frankreich und England ihr EM-Startrecht. Mit den Niederlanden wären dann mindestens sieben der zehn vor Deutschland plazierten Teams schon sicher bei der EM dabei.

          Auch Portugal, die Schweiz und Kroatien sind - wie die deutsche Mannschaft selbst - auf einem guten Weg zur EM. Aus der A-Liga definitiv in der Qualifikationsgruppe gescheitert ist bislang nur Island, das nun auch beste Chancen auf einen Playoff-Platz hat. Sollten wie voraussehbar weniger als vier Teams einer Liga noch kein EM-Ticket haben, werden an den Playoffs Mannschaften aus tieferen Nations-League-Klassen teilnehmen dürfen.

          Fußball-EM 2020: Spielplan, Termine, Gruppen, Auslosung

          Als erster Ausrichter in 60 Jahren EM-Geschichte hat die Fußball-Nationalmannschaft von Aserbaidschan derweil die Qualifikation für die Endrunde sicher verpasst. Das Hintertürchen über die Nations-LEague-Playoffs wurde durch das Scheitern des Kosovo in der Gruppe A hinter England und Tschechien zugeschlagen. Der Co-Gastgeber vom Kaspischen Meer mit dem Spielort Baku hat deshalb auch keine Möglichkeit mehr, das EM-Ticket noch über die Playoffs zu schaffen, weil das Kosovo nun einen dieser Plätze beanspruchen darf. In seiner Qualifikationsgruppe E liegt Aserbaidschan aussichtslos auf dem fünften und letzten Platz.

          Als Siebter der Nations-League-Staffel D hätte das ehemalige Team des deutschen Trainers Berti Vogts hoffen müssen, dass mindestens drei davor platzierte Teams die direkte Qualifikation schaffen, um selbst an den Playoffs um einen EM-Platz teilnehmen zu können. An dem Viererturnier im März 2020 nehmen aus der untersten Liga der Nations League nun sicher Georgien, Kosovo und Weißrussland teil. Der vierte Startplatz geht an Nordmazedonien oder Luxemburg. Eines dieser Teams wird bei der EM dabei sein.

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